Ehemaliger US-Präsident : Obama in Berlin: So cool begrüßte er Bayerns Grünen-Chefin

Barack Obama in Berlin.
Barack Obama in Berlin.

Bei seinem Besuch in der Berlin zeigt sich der frühere US-Präsident Barack Obama von seiner ganz coolen Seite.

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06. April 2019, 17:58 Uhr

Berlin | Lässig haben sich die Grünen-Fraktionschefin in Bayern, Katharina Schulze, und der frühere US-Präsident Barack Obama bei einem Treffen in Berlin begrüßt. Beide gaben sich bei einer Veranstaltung am Samstag einen Gruß mit der Faust – umgangssprachlich als "Ghettofaust" bekannt. Schulze lächelte dabei, Obama blickte mit einem Mikrofon vor dem Mund ganz cool drein.

Obama ist bekannt für diesen Gruß, immer wieder hatte er so als US-Präsident Leute begrüßt, etwa Angestellte und Besucher im Weißen Haus oder den ehemaligen US-Vizepräsident Joe Biden.

Obama hatte an einer Berliner Privathochschule mit jungen Menschen aus ganz Europa diskutiert, die sich gesellschaftlich engagieren.

'Ghettofaust' zwischen Katharina Schulze und Barack Obama. Foto: dpa/Jörg Carstensen
dpa/Jörg Carstensen
"Ghettofaust" zwischen Katharina Schulze und Barack Obama. Foto: dpa/Jörg Carstensen

Dabei rief er die jungen Menschen auf, sich in der Welt zu engagieren und sich einzumischen. Die Jugend sei aufgefordert, die Welt zu verändern, und "ihr könnt die Welt verändern", sagte Obama. Er bekräftigte: "Ihr lasst euren Großvater oder eure Großmutter auch nicht entscheiden, welche Kleider ihr tragen oder welche Musik ihr hören wollt. Warum lasst ihr sie dann bestimmen, in welcher Welt ihr leben sollt?"

Die Jugend sollte über den politische Kurs mitentscheiden. Das gelte auch für die Umweltpolitik und den Klimaschutz. Das gelte aber auch, wenn es gegen den weltweiten Populismus gehe. Wie schon bei einem Auftritt am Donnerstag in Köln vermied Obama es, seinen Nachfolger Donald Trump beim Namen zu nennen. Aber diese Aussagen dürften wieder an diesen adressiert gewesen sein.

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