"Es war eine Notwendigkeit" : Mexikos Sicherheitsminister war als junger Mann illegal in den USA

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist schwer bewacht. Foto: dpa/Gregory Bull/AP
Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist schwer bewacht. Foto: dpa/Gregory Bull/AP

Während Donald Trump in den USA eine Mauer bauen will, überrascht Mexikos Sicherheitsminister mit einer Aussage.

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02. April 2019, 06:31 Uhr

Guaymas | Inmitten des eskalierenden Streits zwischen den USA und Mexiko um illegale Einwanderung hat ausgerechnet der oberste mexikanische Sicherheitsbeamte ein überraschendes Geständnis abgelegt: Er selbst sei früher zweimal illegal in die Vereinigten Staaten eingereist, um Geld für sein Studium zu verdienen. "Ich habe Autos und Teller gewaschen. Es war eine Notwendigkeit", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Alfonso Durazo, nach einem Bericht der Tageszeitung „La Jornada" vom Montag bei einem Treffen mit Unternehmern.

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76.000 Migranten an Südgrenze

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit der Schließung der Grenze gedroht, sollten die mexikanischen Behörden nichts mehr gegen die Migranten aus Mittelamerika unternehmen, die ohne gültige Papiere in die USA wollen. Im Februar waren an der Südgrenze der USA rund 76.000 Migranten ohne Papiere aufgegriffen worden – die höchste Zahl seit zwölf Jahren.

Möglicherweise reagierte Trump mit seinem Ultimatum auch auf die jüngsten Berichte über eine neue Migranten-Karawane mit bis zu 20.000 Menschen aus Honduras. Bislang gibt es allerdings keine Hinweise darauf, dass sich tatsächlich eine solch große Gruppe auf den Weg in die USA macht.

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