Suche nach Ursache : Politisches Motiv "nicht ausgeschlossen": Wahlkampf-LKW der AfD abgebrannt

Die AfD setze ihren Wahlkampf laut eigener Angaben wie geplant fort. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt.
Die AfD setze ihren Wahlkampf laut eigener Angaben wie geplant fort. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt.

Während die Polizei in alle Richtungen ermittelt, spricht die Partei von einer "politisch motivierten Tat".

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19. Oktober 2019, 12:17 Uhr

Reinsdorf | Nach dem Brand eines Wahlkampf-Lasters der AfD in Thüringen schließt die Polizei einen politischen Hintergrund nicht aus. "Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Diese erstrecken sich derzeit in alle Richtungen", teilte die Landespolizeiinspektion Nordhausen mit. "Ein politisches Tatmotiv kann nicht ausgeschlossen werden."

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Menschen wurden bei dem Feuer am Samstagmorgen nicht verletzt. Der Lastwagen sei für den Wahlkampf der AfD genutzt worden und in einem Hof in Reinsdorf nahe Sondershausen abgestellt gewesen. Der Sachschaden belaufe sich auf mindestens 80 000 Euro.


Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke zeigte sich von einer politischen Tat überzeugt: "Die Umstände des Anschlags lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass es sich hier um eine politisch motivierte Tat handelte. Nur dem Glück und dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind."

Die AfD setze ihren Wahlkampf wie geplant fort. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Laut AfD-Landesverband stand der Lkw auf dem Grundstück eines Parteimitgliedes.

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