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Großspende : 300 000 Euro für Grüne in Schwerin und Berlin

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Grünen in Mecklenburg und in Berlin erhalten kurz vor den Landtagswahlen eine Großspende. Danach überwies der Berliner Anlageberater Jochen Ralf Wermuth rund 270 000 Euro nach Berlin und rund 30 000 in den Nordosten. 300  000 Euro hatte Wermuth im März auch den Grünen in Baden-Württemberg kurz vor der Wahl zukommen lassen. Wermuth bestätigte die Spenden an die Grünen. Die Grünen im Bundestag setzen sich für eine Grenze für Einzelspenden in Höhe von 100 000 Euro ein.

Für die Berliner Grünen ist es die bisher größte Einzelspende. Dort finden die Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 18. September statt. Damit unterstützt der Investor in erneuerbare Energien zum zweiten Mal in diesem Jahr kurz vor Landtagswahlen großzügig die Grünen.

Der Anlageberater ist seit diesem Jahr auch Mitglied der Berliner Grünen im Kreisverband Mitte. Dort kandidiert er sogar auf dem wenig aussichtsreichen Platz 30 für die Bezirksverordnetenversammlung Mitte. „Mit den Spenden setze ich mich aktiv für die zukunftsfähige Politik der Grünen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ein“, sagte Wermuth. Die Grünen im Bundestag setzen sich für eine Grenze für Einzelspenden in Höhe von 100 000 Euro ein. Die 300 000-Euro-Spende an die Grünen in Baden-Württemberg war laut Bundestag schon eine der höchsten in den vergangenen Jahren.

Gemäß Parteiengesetz müssen Spenden über 50 000 Euro unverzüglich dem Präsidenten des Deutschen Bundestages gemeldet werden. Sie werden auf der Internetseite des Parlamentes aufgeführt. In diesem Jahr profitierten demnach auch die CDU, die SPD, der Südschleswigsche Wählerverband und die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands von größeren Spenden.

Die Grünen im Bundestag reagierten im März eher verhalten auf die Großspende im Südwesten. „Wir setzen uns im Bundestag dafür ein, dass eine Deckelung von Spenden für alle Parteien Gesetzeslage wird und damit für alle gleichermaßen und verbindlich gilt“, betonte Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, damals. Bisher sei es aber noch nicht so weit.

 

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