Autozug nach Westerland : Zwischenfall in Niebüll: Sylt Shuttle „verfährt sich“

Der Triebwagen, in dem sich Fußgänger und Fahrradfahrer befinden, kam auf zwei unterschiedlichen Gleisen zum Stehen.

Der Triebwagen, in dem sich Fußgänger und Fahrradfahrer befinden, kam auf zwei unterschiedlichen Gleisen zum Stehen.

Während der Zug über eine Weiche fuhr, stellte sie sich um. Plötzlich stand der Triebwagen schräg in zwei Gleisbetten.

svz.de von
06. September 2017, 10:23 Uhr

Niebüll | Ein Zwischenfall am Niebüller Bahnhof (Kreis Nordfriesland) ist für die Passagiere des Sylt Shuttles nach Westerland am Mittwochmorgen glimpflich verlaufen. Dabei hätte der Zug auch entgleisen können. Bei einer Rangierfahrt im Bereich des Niebüller Bahnhofs stoppte der Autozug plötzlich und stand schräg auf zwei unterschiedlichen Gleisbetten. Das teilte die Bundespolizei auf Nachfrage von shz.de mit. 

„In dem Moment, wo der Zug über eine Weiche gefahren ist, wurde sie umgestellt. Die vordere Achse des Triebwagens schob sich auf das eine Gleis, die hintere Achse auf das andere Gleis“, sagte Polizeisprecher Hanspeter Schwartz. Er betonte, dass der Zug nicht entgleist ist. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu schaden. Für sie wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

„Wir haben die Ermittlungen aufgenommen und befragen jetzt sowohl den Fahrdienstleiter als auch den Zugführer“, so Schwartz. Warum die Weiche plötzlich umsprang, konnte er nicht sagen. Ein Leser von shz.de saß im Zug und schilderte über WhatsApp die Situation: „Die müssen einen Kranwagen kommen lassen. Wir hätten es nicht bemerkt, wenn der Zugbegleiter es uns nicht gesagt hätte.“ Der Zug sei langsam gefahren.

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