Frieden in Korea? : Zwei Staaten, ein Fernziel

27. April 2018 – Andere Zeiten, ähnliche Bilder: Wiederholte Provokationen von Kim Jong Ils Sohn Kim Jong Un belasten die Beziehungen schwer. Umso überraschender der herzliche Verlauf des Treffens mit Südkoreas Präsident Moon Jae In im April in Panmunjom.
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27. April 2018 – Andere Zeiten, ähnliche Bilder: Wiederholte Provokationen von Kim Jong Ils Sohn Kim Jong Un belasten die Beziehungen schwer. Umso überraschender der herzliche Verlauf des Treffens mit Südkoreas Präsident Moon Jae In im April in Panmunjom.

Der Korea-Krieg ist bis heute nicht offiziell beendet. Hoffnung auf neuen Friedensprozess

svz.de von
12. Juni 2018, 12:00 Uhr

Seit sieben Jahrzehnten stehen sich Nord- und Südkorea feindselig gegenüber. Millionen Kriegstote bilden bis heute eine schwere Hypothek für jede Annäherung. Doch trotz der scheinbaren Unversöhnlichkeit der auch ideologisch gegensätzlichen Staaten gab es auch immer wieder Versuche, das Miteinander zumindest zu normalisieren – und eines Tages einen richtigen Frieden und vielleicht sogar eine Wiedervereinigung zu erreichen. Das Treffen zwischen den Staatschefs Kim Jong Un und Moon Jae In im April nährt Hoffnungen auf ein neues Zeitalter in den Beziehungen der Bruderländer.

Von einem möglicherweise jahrelangen Prozess der Aussöhnung, der mit dem historische Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea beginnen könnte, sprach Moon Jae In gestern. Die USA sind der wichtigste Verbündete Südkoreas, sie haben 28 500 Soldaten in dem Land stationiert.

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