Weltglücksbericht : Zehn Gründe für das große Glück

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Laut „World Happiness Report“ leben die glücklichsten Menschen in Dänemark. Warum sind unsere nördlichen Nachbarn so froh?

svz.de von
16. März 2016, 21:00 Uhr

Warum sind die Dänen so unverschämt glücklich, wie es der Weltglücksbericht (World Happiness Report) des Earth Institute der Columbia-Universität New York für die Vereinten Nationen nahelegt? Zehn möglicher Gründe:

1. MEER:

Ob Ostsee oder Nordsee – fast überall, wo die Dänen wohnen, ist Meer. Oder zumindest ist es nicht weit bis zum Wasser. Kleine Alltagsfluchten in Form von Strandspaziergängen sind schnell gemacht.

2. FAMILIE:

Früher nach Hause gehen, um das Kind aus der Kita abzuholen? Was bei manchem Arbeitgeber in Deutschland nicht gut ankommt, ist bei den Nachbarn im Norden ganz normal. Familie und Freizeit sind wichtig, wissen dänische Chefs. Dafür ist fast immer Verständnis da.

3. HUMOR:

Wer auf politische Korrektheit besteht und auch nur einen Hauch prüde ist, ist mit den Dänen nicht unbedingt auf einer Wellenlänge. Alle anderen haben in Dänemark viel zu lachen. Ironie und ein trockener, oft kindlicher Humor lassen die Dänen weniger ernsthaft auf das Leben gucken als etwa die Deutschen.

4. FAHRRADFAHREN:

Dänemark ist flach wie ein Pfannkuchen. Es gibt also keine Ausrede, sich nicht mit dem Fahrrad überall hinzubewegen. Die Dänen machen das – und bleiben so bis ins hohe Alter fit.

5. LAKRITZ:

Kaum jemand liebt Lakritz mehr als die Dänen. Im Supermarkt gibt es mehr Lakritz- als Schokoladensorten. Das schwarze Gold macht süchtig – und glücklich.

6. GEMÜTLICHKEIT:

Die Dänen sind Meister des Designs. Wer ein ganz normales Wohnzimmer betritt, fühlt sich oft an eine Möbelausstellung erinnert, aber im besten Sinne. Skandinavier wissen, wie man es sich gemütlich macht. Breite Sofas, Kerzenschein, und nach dem Essen – egal um welche Uhrzeit – Kaffee und Kuchen.

7. GUTES FERNSEHEN:

Was für die Deutschen der „Tatort“ ist, sind für die Dänen am Sonntagabend die anspruchsvollen Serien des öffentlichen Rundfunks. Etwa Krimireihen wie „Die Brücke“ oder „Kommissarin Lund“ oder Polit-Serien wie „Borgen“.

8. DUZEN:

Flache Hierarchien sind fast überall vorhanden, außer der Königin wird in Dänemark jeder geduzt. Das macht den Umgang miteinander entspannter. Das gilt übrigens auch für die Etikette am Arbeitsplatz: Wo der Chef auch schon mal in kurzer Hose ins Büro kommt, lässt es sich gut arbeiten.

9. SOZIALE SICHERHEIT:

Der Durchschnitts-Däne gehört zur breiten Mittelschicht und muss sich um wenig Sorgen machen. Wird er krank oder arbeitslos, fängt ihn der (durch hohe Steuern finanzierte) Wohlfahrtsstaat auf.

10. KOPENHAGEN:

Die moderne dänische Hauptstadt hat einige der besten Restaurants der Welt, ist groß genug für ein aufregendes Nachtleben und klein genug, um mit dem Fahrrad überall hinzukommen. Das Wasser im Hafen ist sauber genug, um darin zu baden.
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