Fürstenberg : Wiesenhüpfer ganz in Weiß

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04. August 2015, 12:00 Uhr

Im April hat es sein weißes Köpfchen erstmals aus dem Beutel gestreckt: das weiße Känguru der Familie Rose aus Neulüdersdorf (Oberhavel). Einen Namen hat das Albino noch nicht. Ist es ein Weibchen, soll es Schneeweißchen heißen. Insgesamt zwölf Tiere gehören zum Bestand der Familie Rose.

„Kängurus sind keine Kuscheltiere“, sagt die Besitzerin. Eine Kostprobe gibt es direkt auf der Weide. Die Tiere rangeln um die frischen Zweige. Leises Fauchen ist zu hören, spitze Krallen sind zu sehen. „Geboxt wird aber nicht“, versichert Brigitte Rose. Diese Eigenschaft sei den Roten Riesenkängurus vorbehalten. In Neulüdersdorf wachsen jedoch nur hüfthohe Wallabys auf.

Dass nach dem zwei Jahre älteren Flöckchen nun das zweite weiße Känguru in ihrem Hinterhof hüpft, hat die Halterin genauso überrascht wie alle anderen. „In der freien Natur würden die beiden nicht überleben“, weiß Brigitte Rose. Sie können sich schlichtweg schlechter vor Feinden verstecken.

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