Geld zurück beim Einkauf : Was Cashback-Portale bringen

Wer über Cashback-Portale einkauft, kann laut Stiftung Warentest bis zu 10 Prozent sparen. Bei Rabattkarten bekommen Kunden meist nur 1 Prozent Preisnachlass.
Wer über Cashback-Portale einkauft, kann laut Stiftung Warentest bis zu 10 Prozent sparen. Bei Rabattkarten bekommen Kunden meist nur 1 Prozent Preisnachlass.

Geld ausgeben und gleich etwas zurück bekommen - das ist das Prinzip von Cashback-Portalen. Sie geben Provisionen von Onlinehändlern an Kunden weiter. Und das kann sich lohnen.

svz.de von
14. Mai 2018, 10:18 Uhr

Mit Cashback-Portalen lässt sich oft mehr sparen als mit Kunden- oder Rabattkarten. Käufer können bis zu 10 Prozent Rabatt bekommen, wenn sie die entsprechenden Plattformen für ihren Online-Einkauf nutzen, hat die Stiftung Warentest ermittelt. Bei Rabattkarten sind oft nur 0,5 bis 1 Prozent Nachlass üblich.

Cashback bedeutet übersetzt «Geld zurück». Die Portale arbeiten mit Onlinehändlern zusammen, von denen sie für die Vermittlung eines Einkaufs Provision bekommen. Einen Teil davon geben sie an die Kunden weiter. Kunden müssen sich dafür bei dem jeweiligen Portal anmelden. Der Preisnachlass, den die Kunden bei jedem Einkauf erhalten, wird als Guthaben angesammelt. Wer sich das Geld auszahlen lassen will, muss seine Kontonummer angeben.

Wie viel sich sparen lässt, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich: Die Spanne reicht laut «Finanztest» von weniger als 1 Prozent bis zu 10 Prozent. Auch die Warengruppe spielt eine Rolle. Vergleichsweise gering war der Rabatt im Elektronikhandel. Mehr konnten die Tester bei Reisen oder bei Kleidung ermitteln.

Wichtig zu wissen: Rabattportale legen bei den Prozentangaben immer den Nettowarenwert zugrunde. Das heißt: Die Mehrwertsteuer wird nicht einbezogen. Ein Beispiel: 5 Prozent Cashback bedeuten 4,2 Prozent Rückvergütung auf den Endpreis. Für diese Berechnung teilen Kunden einfach die Prozentangabe des Cashback-Portals durch 1,19.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen