Terroranschlag : Verzweifelter Vater von Opfer sagt in Halle-Prozess aus

von 15. September 2020, 19:03 Uhr

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Der Attentäter hatte am 09. Oktober 2019 am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur versucht, in der Synagoge in Halle ein Blutbad anzurichten.
Der Attentäter hatte am 09. Oktober 2019 am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur versucht, in der Synagoge in Halle ein Blutbad anzurichten.

Alles an dem Mann, der in Magdeburg als Zeuge aussagt, strahlt Leid und Verzweiflung aus. Der Terroranschlag auf die Synagoge in Halle, bei dem sein Sohn erschossen wurde, hat sein Leben verändert.

Magdeburg | Er erinnere sich genau an das letzte Telefonat mit seinem Sohn, sagt der 44 Jahre alte Gerüstbauer am Dienstag als Zeuge im Prozess um den Terroranschlag von Halle. Der 20-Jährige habe ihn gefragt, ob er in der Mittagspause einen Döner essen dürfe, obwohl die Mutter es verboten habe. „Okay“, habe er gesagt, „dann hol dir deinen Döner, aber das ist ...

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