Wichtige Ereignisse 2016 : Überraschungen im neuen Jahr

Träume - Feste - Events 2016

Träume - Feste - Events 2016

Konzerte, sportliche Höhepunkte, beeindruckende Kinoerlebnisse und ein geschenkter Tag – wer sich 2016 langweilt, ist selbst schuld.

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01. Januar 2016, 10:00 Uhr

Wie wird  es, das Jahr 2016? Glaubt man dem renommierten  Zukunftsforscher Matthias Horx, so ist Retro angesagt. Die Zukunft und das Nach-Vorne-Schauen stehen weniger hoch im Kurs. Die Mode, die Musik, die Gedanken - alles dreht sich um eine Idealisierung der Vergangenheit, die angeblich besser war als die Gegenwart. Über diese Brücke gehen wir nicht ins neue Jahr.   Laut  Umfragen starten  mehr als zwei Drittel der Bundesbürger optimistisch.  Wir haben zwölf Gründe gefunden, warum 2016 ein geradezu ideales Jahr wird. Ein frohes Neues!

Januar: Turmleuchten zum Jahresstart

Das neue Jahr beginnt in Warnemünde mit einer spektakulären Neujahrsüberraschung. „Warnemünder Turmleuchten" heißt die romantische Show mit Licht, Laser, Feuerwerk und Live-Performance, die jährlich Zehntausende ins Ostseebad lockt.

Entstanden aus den Millenniumsfeierlichkeiten findet das Warnemünder Turmleuchten, ehemals Leuchtturm in Flammen, am Neujahrstag 2016 schon zum 17. Mal statt. Aus anfangs etwa 1000 Besuchern sind inzwischen ca. 90 000 geworden, die eigens nach Warnemünde reisen, um dieses ganz besondere Neujahrsevent zu erleben.

Das  Vorprogramm beginnt bereits um 15  Uhr, die  eigentliche  Inszenierung um 18 Uhr. Der Besuch der Show ist eintrittsfrei.

Februar: Ein geschenkter Tag

2016 ist  ein Schaltjahr und hat einen 29. Februar – leider ein Montag, also    ein  Arbeitstag. Die Regel besagt: Alle Jahre, die sich durch vier teilen lassen, sind Schaltjahre. Ausgenommen davon sind Jahreszahlen auf glatte Hunderter, es sei denn, sie lassen sich durch 400 teilen. So war 1900 kein Schaltjahr, 2000 dagegen war eins. Die Erklärung für die Schaltjahre liefert die Astronomie:  Die Erde braucht  365,24 Tage für ihre jährliche Umlaufbahn. 365 Tage sind ein normales Jahr. Die restlichen 0,24 Tage summieren sich in vier Jahren fast zu einem  Tag. Darum ist jedes vierte Jahr ein „Schaltjahr“ mit 366 Tagen – wie 2016.

März: Rock Legenden auf Tour

Die Rock Legenden Puhdys, City und Karat  gehen noch einmal  gemeinsam auf Tour – obwohl die Puhdys  für Anfang  2016 eigentlich  angekündigt hatten, in Rockerrente gehen zu  wollen.  Im Rücktritt  vom Rücktritt wurde daraus „der letzte Soloauftritt“, die  Tour mit den  Rock Legenden  soll allerdings  wirklich ihre letzte  werden. Tourneestart  ist  am  18. März  in der Schweriner Sport- und Kongresshalle. Weitere  Konzerte  im Nordosten folgen am  20. Mai  im Jahnsportforum Neubrandenburg,  am 21. Mai auf der Naturbühne Ralswiek und am 3. Juni  in der Stadthalle  Rostock.

April: Schiffe gucken in Warnemünde

Am 28. April geht es  wieder  los: (Kreuzfahrt-)Schiffe gucken in Warnemünde. Die AidaDiva macht an diesem  Tag von 8 bis  18  Uhr  fest. Den  ersten Dreifachanlauf  gibt  es bereits  wenige Tage  später am 4. Mai: Dann werden  in Warnemünde  die Regal Princess, die Costa Luminosa und die Celebrity Silhouette  erwartet.

Insgesamt  sind  von Ende April bis Mitte Oktober  182 Anläufe von 32 Schiffen und 21 Kreuzfahrtreedereien angekündigt. Voraussichtlich zweimal  werden  an einem Tag  gleich  vier Schiffe  zu  bewundern sein.

 Zurzeit wird der Liegeplatz 7 am Passagierkai Warnemünde erneuert: Auf einer Länge von 280 Metern und einer Breite von zwölf Metern wird das alte Kaibauwerk komplett durch ein neues ersetzt. Bis zum Beginn der Kreuzfahrtsaison im April 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Mai: Schwerin als Mekka der Filmfreunde

Die  Landeshauptstadt  Schwerin wird  vom 3. bis  8. Mai  2016 wieder zur Filmhauptstadt. Zwar  ist  das Filmkunstfest  Mecklenburg-Vorpommern nicht  so  groß  wie  die  Festivals in Berlin  oder Cannes, doch  Prominenz  schreitet   auch hier   zahlreich  über den roten Teppich. Und  anders als  auf  den  großen  Filmfesten kommt  man  in Schwerin auch  schnell  und unkompliziert  mit  Schauspielern, Regisseuren und Drehbuchautoren ins  Gespräch.

Mario  Adorf  (2003), Götz George (2004), Klaus Maria Brandauer (2008), Kartrin Sass (2012) und Hanna  Schygulla  (2014) gehörten  unter  anderem   zu  den Preisträgern, die in Schwerin mit  dem „Goldenen Ochsen“ geehrt  wurden. Wer Preisträger 2016  wird, ist  noch  ein Geheimnis.

Juni: Endlich rollt der Ball wieder

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft reist  als  amtierender  Weltmeister  zur Europameisterschaft nach Frankreich. Vom 10. Juni bis 10. Juli rollt hier der Ball.  Die deutsche  Elf  trifft in Gruppe   auf die Ukraine, Polen und  Nordirland, am 12. Juni absolviert sie  ihr  erstes  Gruppenspiel  gegen die  Ukraine.

Noch  gibt  es  sogar  eine - wenn auch nicht allzu große – Chance, dabeizusein: Um  die  Verlosung von Tickets kann  sich  jeder,  der  (zahlendes) Mitglied des offiziellen Fanklubs der  deutschen Nationalmannschaft ist, noch bis  zum 18. Januar 2016  bewerben. Das Ticketportal der UEFA finden  Interessierte unter www.EURO2016.com.

Juli: Festspiel-Sommer der Superlative

Vom 17. Juni bis 17. September 2016 bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern große Namen wie Sol Gabetta, Hélène Grimaud, Christoph Eschenbach, Nigel Kennedy und Ben Becker in Scheunen, Kirchen, Schlossparks und Industriehallen. Preisträgerin in Residence ist die Geigerin Vilde Frang. Spannende Premieren wie das „Musikfest Wismar“ oder das Weltkulturfest rund um das Schweriner Residenzensemble stehen ebenso auf dem Programm wie bewährte Reihen, die sich neuen Aspekten widmen: Mit Igor Levit feiern die Festspiele das Klavierfestival „360° Klavier“, die „Pavillons der Jahrhunderte“ beleuchten die Epochen Barock und Moderne. Die Reihe „Unerhörte Orte“ führt u. a. in die Experimentieranlage Wendelstein 7-X und die älteste deutsche Strandkorbmanufaktur. Nach seiner gefeierten Premiere 2014 zieht der „Jahrmarkt der Sensationen“ wieder durch das Land.

August: Olympia ruft

Da  kommen Erinnerungen an den Sommer 2014  auf. Bis  auf eines waren alle Stadien, in denen vom  5. und 21. August 2016 in Brasilien  die  Olympischen Sommerspiele  stattfinden, auch  Austragungsorte  der  letzten Fußball-Weltmeisterschaft. Wenn das  kein gutes  Omen für die deutschen  Starter  ist…

Austragungsort  Rio de Janeiro ist  die erste Stadt in Südamerika und nach Mexiko-Stadt 1968 die zweite in Lateinamerika, die Gastgeber Olympischer Spiele sein wird. Zuschauer – ob  live  in den Sportstätten oder  zu Hause  am  Fernsehbildschirm – können sich  auf  306 spanende Wettbewerbe in 28 Sportarten freuen.

September: Kraniche im Anflug

Zwischen Mitte März und Anfang April und im Herbst von September bis Ende Oktober können Naturfreunde im Nordosten den Zug der Kraniche beobachten.

Im bedeutendsten Rastgebiet der Kraniche in Zentraleuropa – der Bock-Rügen-Kirr-Region im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft  – werden in der Herbstzeit  bis zu 50 000 Vögel gleichzeitig erwartet.  Aber auch in vielen anderen Regionen in Mecklenburg-Vorpommern lassen sich die majestätischen Großvögel beobachten, beispielsweise im Müritz Nationalpark am Rederang-See bei Waren/Müritz, am Schaalsee in Westmecklenburg, in den Langhägener Seewiesen bei Parchim und im Naturpark Mecklenburgische Schweiz.

Oktober: Auf den Hund gekommen

In Deutschland leben 6,8 Millionen Hunde. In jedem siebten Haushalt wird gebellt, gejault und gehechelt. Wer   selbst  nach  einem  vierbeinigen Begleiter  Ausschau halten möchte,  hat dazu  am  1.  und   2.  Oktober 2016 Gelegenheit. Dann sind die schönsten Hunderassen in der HanseMesse Rostock zu  bewundern. Neben spannenden Wettkämpfen, einmaligen Hundeshows  und  Hundehalterinformationen können Besucher  auf  der 13. Internationalen RasseHundeAusstellung  über 2000 Hunde aus 200 Rassen erleben.

November: Harry Potters Lehrbuch verfilmt

Harry-Potter-Fans  dürfen  dem   17. November   2016  entgegenfiebern. Zwar   kommt  dann  kein neues  Abenteuer  des Zauberlehrlings   auf  die  Leinwand.  Mit  „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“  startet in  den  Kinos  aber  ein Film, der durchaus  mit  Harry, Ron, Hermine  und  ihren Mitschülern zu  tun hat. „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ hieß  nämlich  eines     Ihrer  Lehrbücher.  Autorin J. K. Rowling erwähnte  es   1997  in  dem Band  „Harry  Potter und  der Stein  der Weisen“ erstmals  –  und weckte  damit   viele  Begehrlichkeiten.  2001 lieferte  sie     den Titel   schließlich als  eigenständiges  Buch  nach.  Und für  die  Verfilmung  durch  Regisseur David Yates  schrieb  Rowling  höchstselbst das  Drehbuch.  Im  Mittelpunkt  der  Geschichte  steht der exzentrische britische Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne), der magische Wesen  erforscht. In seinem unscheinbaren Koffer beherbergt er – Magie macht‘s möglich - eine Sammlung seltener und gefährdeter magischer Kreaturen samt ihrer Lebensräume…

Dezember: Ein Spielchen zum Geburtstag

Wann haben Sie eigentlich zum letzten Mal Basketball  gespielt? Nehmen Sie  doch den „Geburtstag“ des  Spiels  am  21.  Dezember zum Anlass, sich  wieder einmal  damit zu beschäftigen.

Basketball-ähnliche Spielformen existierten bereits vor 1000 Jahren. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass ein ähnliches Spiel bereits von den Maya, den Azteken und den Inka gespielt wurde, bei dem ein Ball durch einen Ring geworfen werden musste. Die wirkliche Geburtsstunde des Basketballs war jedoch am 21. Dezember 1891. Der Kanadier Dr. James Naismith, der in Springfield, Massachussetts Kurse zur Körperertüchtigung leitete, hatte  auf  Wunsch seiner Studenten  eine Alternative für die Freiluftsportarten Football, Baseball und Fußball entwickelt.

Insgesamt konzipierte Naismith nur 13 Regeln, die er per Schreibmaschine auf 2 Seiten niederschrieb. Die 3. und wichtigste Regel war das Verbot des Laufens mit dem Ball. Erst im Jahr 1910 wurde das Dribbeln in das Regelwerk aufgenommen.

Um Rangeleien in „Tornähe“ zu vermeiden, löste Naismith die „Tore“ vom Boden, so   kam  es  zur Korbhöhe von 10 Fuß, umgerechnet 305 cm, wie noch heute.

In Deutschland hielt das Spiel  1896 Einzug – vor 120 Jahren.

 
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