Nach U-Boot-Drama vor Dänemark : U-Boot-Kapitän bekennt sich der Leichenschändung schuldig

Polizisten inspizieren  in Kopenhagen das geborgene U-Boot.
Polizisten inspizieren in Kopenhagen das geborgene U-Boot.

Indem er den Körper der toten schwedischen Journalistin dem Meer überlassen habe, habe er die Totenruhe gestört.

svz.de von
05. September 2017, 15:13 Uhr

Der dänische Tüftler M. will sich vor Gericht der Leichenschändung schuldig bekennen. Indem er den Körper der toten schwedischen Journalistin Kim Wall dem Meer überlassen habe, habe er die Totenruhe gestört, sagte seine Anwältin am Dienstag vor der Verhandlung der dänischen Boulevardzeitung „BT“. M. sitzt nach dem Untergang seines U-Boots „Nautilus“ seit 24 Tagen in Untersuchungshaft. Ihm werden Mord und Leichenschändung vorgeworfen. Bislang hatte er beides bestritten.

Der Däne hatte ausgesagt, Wall sei an Bord der „Nautilus“ ums Leben gekommen. Wie, ist nicht bekannt. Der Torso der 30-Jährigen war später südlich von Kopenhagen angeschwemmt worden, von ihren Gliedmaßen, ihrem Kopf und ihrer Kleidung fehlt jede Spur. Das Gericht in Kopenhagen soll am Dienstag festlegen, ob M. weiter in Untersuchungshaft bleibt.

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