zur Navigation springen

Hintergrund : Tornados in Deutschland

vom

svz.de von
erstellt am 06.Mai.2015 | 12:49 Uhr

Tote, Zerstörungen und Schäden in Millionenhöhe sind die Folgen von Tornados in Deutschland.

Mai 2010: Unwetter mit Tornados richten in Brandenburg und Sachsen schwere Schäden an. In Großenhain (Sachsen) stirbt ein sechsjähriges Mädchen in einem Auto, auf das ein Baum gefallen war. Dutzende Menschen werden verletzt. Ein Wirbelsturm zieht außerdem durch Mühlberg in Brandenburg und deckt laut Polizei rund 20 Hausdächer ab.

Mai 2009: Ein Tornado rast über Plate nahe Schwerin hinweg und richtet großen Schaden an. Der Sturm fegte in einer etwa 200 Meter breiten Schneise über den Ort. Etwa 50 Gebäude waren betroffen.

Oktober 2006: Drei Menschen werden in dem Dorf Quirla (Thüringen) verletzt. Der Tornado beschädigt auch über 20 Häuser, herabstürzende Äste zerstören Strom- und Telefonleitungen. Die Stromversorgung in der Region bricht zeitweise zusammen. Kurz danach zieht ein zweiter Tornado über das westthüringische Diedorf.

August 2006: Ein Tornado schleudert in Brohl-Lützing (Rheinland- Pfalz) einen Wohnwagen mit einem 53 Jahre alten Mann und seinem achtjährigen Sohn rund 50 Meter weit bis in ein Hafenbecken. Der Vater stirbt, der Sohn überlebt schwer verletzt. Der Wirbelsturm hinterlässt in dem Ort große Sachschäden.

März 2006: Ein Wirbelsturm verwüstet innerhalb weniger Minuten ein etwa zwei Kilometer großes Gebiet in Hamburg-Harburg. Die Bilanz: Zwei tote Bauarbeiter, deren Kräne umgerissen wurden, zwei Verletzte und rund 300 000 Einwohner ohne Strom.

Juli 1968: Zwei Menschen sterben bei einem Tornado in Pforzheim (Baden-Württemberg). Etwa 2000 Häuser werden in der Stadt und in der Umgebung beschädigt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen