"Here We Go Again" : Stars, Songs, Story: Alles über "Mamma Mia 2"

Here We Go Again: Sophie (Amanda Seyfried) erforscht in 'Mamma Mia 2' die Jugend ihrer Mutter.
Here We Go Again: Sophie (Amanda Seyfried) erforscht in "Mamma Mia 2" die Jugend ihrer Mutter.

Vor zehn Jahren wurde das ABBA-Musical „Mamma Mia“ zum Blockbuster. Im Juli folgt „Mamma Mia 2 – Here We Go Again“.

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16. Juni 2018, 00:00 Uhr

Berlin | „Mamma Mia 2“ kommt am 19. Juli in die deutschen Kinos. Welche Songs sind zu hören? Wer spielt mit? Und worum geht es überhaupt?

Worum geht’s in „Mamma Mia 2“?

Wie in der Wirklichkeit sind nach den Ereignissen von „Mamma Mia“ auch im Film zehn Jahre vergangen. Sophie (Amanda Seyfried) ist schwanger, betreibt das griechische Insel-Hotel ihrer Mutter Donna (Meryl Streep) – und geht auf Spurensuche: Wie verliebte Donna sich in Sam, Harry und Bill – die drei Männer, von denen Sophie im ersten Teil jeden einzelnen als Vater akzeptiert hatte? (ABBA-Comeback: Alle Fakten zu den neuen zwei Songs)
 


Welche Songs sind zu hören?

Der eigentliche Star von „Mamma Mia“ sind die ABBA-Songs. Die Nummern „When I Kissed The Teacher“, "I Wonder (Departure)“, „Angeleyes“ und der Superhit „Dancing Queen“ hat Band-Mitglied Benny Anderson Wikipedia zufolge als Teil des Soundtracks bestätigt. In den Trailern zu hören sind außerdem die Songs „Waterloo“, „Fernando“ , „I Have A Dream“ und natürlich „Mamma Mia“.

ABBA 1974: Benny Andersson, Annafrid Lyngstad, Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson im südenglischen Brighton.
Pressensbild/epa Scanpix Sweden/dpa

ABBA 1974: Benny Andersson, Annafrid Lyngstad, Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson im südenglischen Brighton.

Wer spielt mit?

Im zweiten Teil sind die alten Stars wieder dabei: Amanda Seyfried und Meryl Streep (für Teil 1 Golden-Globe-nominiert) spielen das Mutter-Tochter-Gespann; als Väter kehren Colin Firth und Stellan Skarsgård zurück. Und Pierce Brosnan – obwohl der sich mit „Mamma Mia“ eine Goldene Himbeere als schlechtester Nebendarsteller eingehandelt hatte. Auf der Gegenwartsebene stößt außerdem ein Star ins Musical, der wirklich singen kann: Cher übernimmt den Part von Sophies Oma. Und auf der Vergangenheitsebene kriegen alle Figuren einen Jugenddarsteller: Lily James (Churchills Sekretärin in „Die dunkelste Stunde) spielt die junge Meryl Streep. Außerdem dabei: Jeremy Irvine (für Pierce Brosnan), Hugh Skinner (für Colin Firth) und Josh Dylan (für Stellan Skarsgård).

Regie und Buch sind jetzt männlich

„Mamma Mia“ war vor zehn Jahren noch fest in weiblicher Hand: Regie führte Phyllida Lloyd, die mit Meryl Streep später noch den Oscar-Erfolg „Die Eiserne Lady“ (2011) realisierte; das Drehbuch stammte von Catherine Johnson. Bei der Fortsetzung hat die nur noch die Storyline geliefert. Geschrieben und inszeniert wurde der neue Film aber von einem Mann: von Ol Parker, der sich mit seinen Büchern zu den „Best Exotic Marigold“-Filmen als Senioren-Versteher etabliert hat. (Nichts mitbekommen: Meryl Streep zum Skandal um Harvey Weinstein)

Die Junge Donna (Lily James) mit ihren Freundinnen in 'Mamma Mia! Here We Go Again.' 
Universal/Jonathan Prime

Die Junge Donna (Lily James) mit ihren Freundinnen in "Mamma Mia! Here We Go Again." 

"Mamma Mia": die Kassenrekorde

An der Kinokasse erwies „Mamma Mia“ sich als Blockbuster: Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 615 Millionen Dollar war der Film 2008 das ertragreichste Live-Action-Musical aller Zeiten und die erfolgreichste Arbeit einer Regisseurin. Eine Fortsetzung ist schon deshalb nötig, weil beide Rekorde inzwischen geschlagen sind. Bei den Musicals führt „The Beauty and the Beast“ (2017, 1,26 Milliarden Dollar), bei der weiblichen Regie Patty Jenkins‘ „Wonder Woman“ (2017, 822 Millionen Dollar).

Und wieso heißt der Film „Here We Go Again“?

Der Untertitel von „Mamma Mia 2“ ist eine Redewendung, die man im Deutschen am ehesten mit „Noch einmal von vorn“ übersetzen könnte. Sie wandelt einen Vers des ABBA-Hits ab, nach dem das Musical benannt wurde: Tatsächlich ist der Refrain im Song aber in der Ich-Form geschrieben: „Mamma Mia, Here I Go Again“.


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