Trauriger Kinder-Alltagltag : Schuften statt lernen

Von Leid geprägt
Von Leid geprägt

Flucht, Hunger, Tod – weltweit ist das Leben von vielen Millionen Mädchen und Jungen von Leid geprägt.

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01. Juni 2015, 08:00 Uhr

Flucht, Hunger, Tod – weltweit ist das Leben von vielen Millionen Mädchen und Jungen von Leid geprägt.

Arbeit: Anstatt zu lernen, müssen Kinder in Minen und auf Feldern schuften oder ihre Körper verkaufen. Terre des Hommes spricht von mehr als 85 Millionen, Unicef von etwa 150 Millionen betroffenen Kindern weltweit.

Hunger: Jedes vierte Kind weltweit gilt Terre des Hommes zufolge als chronisch unterernährt. Rund 30 Millionen kommen demnach bereits unterernährt zur Welt, zirka 195 Millionen Mädchen und Jungen leiden wegen mangelhafter Ernährung an Entwicklungsstörungen.

Geburt: Laut Unicef sterben weltweit schätzungsweise 2,8 Millionen Babys in den ersten vier Wochen nach ihrer Geburt – und etwa eine Million Säuglinge am ersten Lebenstag.

Überleben: Während Anfang der 90er Jahre rund 12,7 Millionen Mädchen und Jungen weltweit vor ihrem fünften Geburtstag starben, waren es mit Stand 2014 zirka 6,3 Millionen.

Soldaten: Weltweit gibt es Terre des Hommes zufolge rund 250 000 Kinder, die in mindestens 17 Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens von Rebellen und regulären Armeen als Soldaten rekrutiert werden.

Flucht: Von den mehr als 51 Millionen Flüchtlingen weltweit im Jahr 2014 war nach Angaben der UN-Flüchtlingsorganisation fast die Hälfte unter 18 Jahren alt.

Gewalt: 2014 starben in Deutschland 108 Kinder als Opfer von Gewalt oder Vernachlässigung – laut polizeilicher Kriminalstatistik fast 30 Prozent weniger als 2013 (153 Opfer).

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