Gespräche mit Li Keqiang : Merkel in China: Bundeskanzlerin stellt sich hinter Demokratiebewegung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sitzt neben Li Keqiang, Ministerpräsident von China.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sitzt neben Li Keqiang, Ministerpräsident von China.

Während ihres Besuchs in China hat Kanzlerin Merkel (CDU) sich für eine friedliche Lösung des Konflikts ausgesprochen.

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06. September 2019, 11:20 Uhr

Hongkong | Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei ihrem Besuch in China hinter die Demokratiebewegung in Hongkong gestellt. Die Rechte und Freiheiten der Bürger Hongkongs müssten gewährleistet werden, sagte Merkel nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag nach ihrem Gespräch mit Ministerpräsident Li Keqiang in Peking. Merkel warb demnach auch für eine friedliche Lösung des Konflikts.

Wie Seibert im Onlinedienst Twitter mitteilte, sagte Merkel nach dem Treffen mit Li, dass Lösungen nur im Dialog gefunden werden könnten. In Hongkong müsse alles daran gesetzt werden, Gewalt zu vermeiden.


In Hongkong gibt es seit drei Monaten Massenproteste für mehr Demokratie und gegen eine wachsende Einflussnahme Pekings. Vor ihrer China-Reise war Merkel aufgefordert worden, die Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone bei ihren Treffen mit Li und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping anzusprechen.

Wichtige Handelsbeziehungen

Wie Seibert in einem weiteren Tweet schrieb, sprach Merkel auch über die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China. China werde 2019 wohl zum dritten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner sein, sagte die Kanzlerin seinen Angaben zufolge. Es gebe wichtige Investitionen, die von einer Öffnung Chinas profitierten.


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