Mindestens 200 Mordopfer : Lateinamerika gefährlichste Region für Umweltschützer

Das Bild zeigt Berta Caceres in Rio Blanco, Honduras. Die Umweltaktivistin wurde im März 2016 einen Tag vor ihrem 43. Geburtstag von mehreren Bewaffneten ermordet. The Goldman Environmental Prize/dpa
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Das Bild zeigt Berta Caceres in Rio Blanco, Honduras. Die Umweltaktivistin wurde im März 2016 einen Tag vor ihrem 43. Geburtstag von mehreren Bewaffneten ermordet. The Goldman Environmental Prize/dpa

Mindestens 200 Umweltschützer, Landaktivisten und Wildhüter sind nach Angaben der Organisation Global Witness im vergangenen Jahr weltweit getötet worden. Die gefährlichste Region war Lateinamerika, mit Brasilien und Kolumbien an der Spitze, wie aus einem Bericht der Organisation hervorgeht.

svz.de von
14. Juli 2017, 07:55 Uhr

«Diese Welle der Gewalt wird ausgelöst von einem heftigen Kampf um Ländereien und natürliche Ressourcen. Unternehmen aus den Bereichen Bergbau, Holzwirtschaft, Wasserkraft und Landwirtschaft treten in ihrem Streben nach Gewinnen Menschen und die Umwelt mit Füßen», heißt es in dem Bericht.

In Brasilien wurden im vergangenen Jahr 49 Umweltaktivisten getötet, in Kolumbien stieg die Zahl der Mordopfer um 42 Prozent auf 37. Es folgen die Philippinen und Indien. «Umweltschützer und Landaktivisten stehen häufig politischen, wirtschaftlichen und kriminellen Interessen im Weg, die sich zusammentun, um natürliche Ressourcen auszubeuten», schreiben die Experten von Global Witness.

Bericht Global Witness

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