#IBES2016 startet heute : Kleines Dschungel-Einmaleins

Diese mehr oder weniger Prominenten machen mit.
Diese mehr oder weniger Prominenten machen mit.

Die zehnte Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ beginnt heute. Erstmals ziehen zwölf Kandidaten ein. Das müssen Sie wissen

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15. Januar 2016, 10:00 Uhr

Neun Staffeln von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ hat RTL schon gesendet, sieben Millionen Zuschauer sahen 2015 Kandidaten und Kakerlaken zu. Vieles wiederholt sich, hängen bleibt das Außergewöhnliche. Eine Historie – Basiswissen für Neulinge und alte Dschungelcamp-Hasen.

D wie Debüt

Als das Dschungelcamp 2004 für die Zuschauer in Deutschland in die erste Runde geht, ist der Aufschrei groß. Ekelprüfungen und der latente Voyeurismus stoßen Kritikern auf. Die Staatsanwaltschaft ermittelt sogar wegen Tierquälerei und Körperverletzung. Feuilletonisten arbeiten sich an der Show ab, die – wie zum Trotz – im Schnitt sieben Millionen Menschen sehen. Eine Quote von fast einem Drittel ist der Anfang der Erfolgsgeschichte.

S wie „Schluck es runter“

Selbst der Befehlston bringt der späteren Dschungelkönigin Désirée Nick nichts: In einer gemeinsamen Essensprüfung mit Nadja abd el Farrag faucht sie die Moderatorin und Sängerin zwar an – doch die würgt und verspielt einen Stern. Die können – mal vom Publikum, mal von den anderen Teilnehmern – ausgewählte Stars in jeder Folge erspielen, um dafür Essensrationen für die Gruppe zu bekommen.

Das sind die Kandidaten:

C wie Castingstars

Mit Sänger Ross Anthony siegt in der dritten Staffel der Kandidat einer Castingshow. Damit steht er beispielhaft für die zahlreichen Teilnehmer von publikumswirksamen Musiker-, Model- und Musen-Suchen – oder wie man die Damenwahl des „Bachelors“ auch bezeichnen will –, die eine zweite Karrierechance in Australien bekommen. Anthony ist auch nicht der einzige aus dieser Riege, der die Konkurrenz aussticht: Ex-„Bachelor“-Kandidatin Melanie Müller und Ex-„DSDS“-Kandidat Joey Heindle folgen Jahre später auf dem Thron.

H wie Hüllen

Bei einer Rund-um-die-Uhr-Überwachung lässt jeder Camper zwangsläufig einmal die Hüllen fallen. Die einen – mehr oder weniger absichtlich – beim Baden im Teich oder unterm Mini-Wasserfall. Andere eher im übertragenen Sinne beim heimeligen Plausch am Lagerfeuer. In Staffel vier ist es die Schauspielerin und spätere Staffelsiegerin Ingrid van Bergen, die ganz offen über den Totschlag an ihrem Mann redet. Es sind solche Szenen, in denen die Camper aus dem Nähkästchen plaudern, die viele Fans faszinieren.

U wie Unbill

Es wirkt wie eine Gruppenverschwörung gegen Model Sarah Knappik: Nach heftiger Diskussion über eine angeblich inszenierte Liebesgeschichte für die im Blätterwald mehr schlecht als recht versteckten Kameras fordern fünf der Urwaldbewohner, die junge Blonde soll das Camp verlassen. Schauspieler Mathieu Carrière fleht sie gar auf Knien an. Tags drauf verlässt sie Staffel fünf.

Harte neue Regeln für "Ich bin ein Star - holt mich hier raus"

N wie Nass

Dauerregen setzt das Camp in der sechsten Staffel so sehr unter Wasser wie bei keinem anderen Mal. Der kleine idyllische Bach flutet zwischenzeitlich die Lagerstätte der eingeflogenen C-Prominenz.

G wie Gaskocher

Zum ersten Mal müssen sich die Camper in der siebten Staffel nicht um das Lagerfeuer kümmern und es 24 Stunden am Tag am Brennen halten – inklusive Holzsammeln und Nachtwachen im Duett, die in mancher Staffel zu intimen Vier-Augen-Gesprächen führten. Wegen Hitze, Trockenheit und Waldbrandgefahr lodern keine Flammen, stattdessen brutzeln die Promis Reis und Bohnen auf einem Gaskocher.

E wie Entscheidungswirrwarr

Als einer von vielen rief Schlagerstar Michael Wendler „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ – der Satz, mit dem die Promis ihre Zeit im Dickicht vorzeitig abbrechen können. Doch als erster machte der Wendler in der achten Staffel die Kehrtwende und wollte wieder ins Camp. RTL ignorierte das Flehen und ließ ihn nicht wieder hinein.

L wie Langeweile

Die jüngste Staffel rund um „Buchstabenfee“ Maren Gilzer geriet wegen des Kuschelkurses unter den Teilnehmern in die Kritik. Wäre Moderator Walter Freiwald nicht auf Krawall gebürstet gewesen, hätte der eine oder andere Camper die Zeit im Dschungel wohl glatt auf seiner Pritsche verschlafen.

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