Debatte um Diskriminierung : Keine Kinder – keine Hunde

Bitte nicht stören: Klare Regeln im „Sonnendeck“ in Düsseldorf
Bitte nicht stören: Klare Regeln im „Sonnendeck“ in Düsseldorf

Darf ein Wirt Teile seines Biergartens zur kinderfreien Zone erklären? Hitzige Diskussion in Düsseldorf. Was meinen Sie?

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19. Juni 2015, 21:00 Uhr

Liegestühle, Sonnenschirme, weiße Sandlandschaft mit Rheinblick. Idylle pur. Doch das Schild des Anstoßes ist unübersehbar: „Keine Kinder – Keine Hunde“ heißt es da – ergänzt durch entsprechend deutliche Symbolbilder. Nach acht Jahren hat der Düsseldorfer Biergarten „Sonnendeck“ seine Strandzone mit weißem Sand und Liegestühlen zur kinderfreien Ruhezone erklärt. Die Maßnahme sorgt nun für erhitzte Diskussionen von Gegnern und Befürwortern.

„Das Schild gefällt mir auch nicht. Ich habe selbst drei Kinder. Aber so ging es einfach nicht weiter“, sagt Wirt Patrick Weiss. Schuld sei vor allem ein bestimmter Typ Eltern: „Die haben einfach zugesehen, wie ihre Kleinen andere Gäste mit Sand beworfen haben. Wenn die Kinder hier 20 Aschenbecher und Gläser mit Sand füllen, Schlamm auf den Bänken verteilen und die Mütter meinen, das ginge sie nichts an, muss ich eben die Konsequenzen ziehen.“

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: „Es ist einfach nur enttäuschend und traurig, dass Kinder mit Hunden gleichgesetzt werden und dass wir als Familie ausgegrenzt und umzäunt werden. Das ist unfassbar!“ empört sich eine Mutter auf der Facebook-Seite des Biergartens.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 20. Juni und hier im ePaper.

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