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„Wer wird Millionär?" : Kandidatin bringt Günther Jauch zum Spucken

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Bei „Wer wird Millionär?" gab es gestern eine ungewöhnliche Kandidatin. Um ihre Nervosität zu lindern, kippte Heike Wenskus zwei Schnäpse. Danach spuckte sie dann auch noch mit dem Moderator ins Studio.

Diese Folge „Wer wird Millionär?" bleibt in Erinnerung. Bereits als Heike Wenskus aus Großdubrau (Sachsen) auf den Kandidatenstuhl darf, ist ihre Freude sichtlich groß. Sie stößt einen Schrei aus. Der Start ist für die 33-Jährige jedoch holpriger als erwartet: Bereits bei der 1000 - Euro- Frage gerät die Wenskus zum ersten Mal ins Straucheln. Dabei möchte Moderator Günther Jauch eigentlich nur eine Antwort auf diese Frage wissen:

„Wer sich in der Bibliothek "Das Boot" ausleiht, geht mit …?"

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„Ich bin so aufgeregt, haben Sie einen Schnaps für mich"

Nach langem Zögern entscheidet sich die Kandidatin für Antwort D. Diese ist natürlich richtig. Es soll in die Werbung gehen, doch Wenskus kommt mit einer ungewöhnlichen Bitte: „Ich bin so aufgeregt, haben Sie einen Schnaps für mich?", fragt sie Jauch. Der ist zunächst über die Forderung überrascht, möchte allerdings dem Wunsch nachkommen.

Als die Show nach der Werbung wieder anläuft, reicht ein Mitarbeiter den beiden tatsächlich zwei Schnäpse. Die Kandidatin kippt ihren sofort hinunter. Jauch lehnt ab. Also trinkt Wenskus auch noch den zweiten. „Ich trinke eigentlich kein Alkohol", sagt die 33-jährige.

Das Beruhigungsmittel zeigt schnell Wirkung, denn Wenskus scheint entspannter und plaudert aus ihrem Leben abseits der Spieleshow. Mit ihrem Geldgewinn möchte sie sich ein „Engel-Mobil" zulegen. Dies sei für ihre „Engel-Agentur" noch notwendig. Auf Nachfrage beschreibt die Kandidatin, dass sie als „buchbarer Engel" unterwegs sei. Bei Firmen-Weihnachtsfeiern verteilen ihre Kolleginnen und sie zum Beispiel Geschenke an Mitarbeiter.

Feuerspucken mit Günther Jauch

Doch nicht nur bei diesem Job heizt die 33-jährige richtig ein. Auf die Frage was sie sonst noch tue antwort Wenskus: "Ich spucke und schlucke Feuer." "Sie spucken und schlucken Feuer?", fragt Jauch verduzt nach. "Ja, aber schlucken kann ich nicht ganz so gut", scherzt die Kandidatin. Kein Halten mehr beim Publikum und auch der Moderator scheint amüsiert.

Dann bittet er schließlich Wenskus ihr Können zu demonstrieren. Zwar nur mithilfe von mit Wasser verdünntem Essig, doch wenig später spuckt die Kandidatin Feuer durchs Studio. Erste Regel: "Das Feuerspukfluid darf nicht geschluckt werden. Es muss ausgespuckt werden." Diese doppeldeutiger Satz sorgt wieder für reichlich Unterhaltung. Nach einer kurzen Kostprobe möchte auch Jauch die richtige "Spuck-Technik" lernen. Gesagt getan. Gespielt wurde bei "Wer wird Millionär?" dann natürlich auch noch. Am Ende geht die Kandidatin mit 32.000 Euro nach Hause.

Medizinstudent verzockt sich

Auch Lucus Kötter, Medizinstudent aus Lübeck, durfte auf den Kandidatenstuhl. Doch er verzockte sich bei der 64.000 Euro Frage:

„Wobei hat man - was die Rechtschreibung laut Duden betrifft - die Wahl?",

A) scheinheilig oder -heilich?
B) vertrauensselig oder -seelig?
C) abergläubig oder -gläubisch?
D) gottgefällig oder -gefellig?

Der "Wer wird Millionär?"-Kandidat wählt den Publikumsjoker und vertraut der Mehrheit. Allerdings irren sich die 60 Prozent, denn Antwort B ist nicht richtig. C wäre es gewesen. Er fällt zurück auf 500 Euro. Dennoch liefert Kötter ebenfalls eine unterhaltsame Geschichte. Er kenne den jüngsten Millionen-Gewinner Leon Windscheidt persönlich. Dieser habe sich, wie angekündigt, ein Boot gekauft. Dieses wird MS Günther heißen. Deshalb muss Günther Jauch jetzt auch, wie in der Sendung versprochen, bei der Taufe des Bootes vorbeischauen.

Die Sendung sorgte auch im Netz für Gesprächsstoff: 

     
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erstellt am 24.Mai.2016 | 08:46 Uhr

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