Vorfall in Arizona : Junge erschießt Oma nach Streit ums Aufräumen

Absperrband der US-Polizei. Im Bundesstaat Arizona hat ein 11-Jähriger erst seine Großmutter und anschließend sich selbst nach einem Streit ums Aufräumen erschossen.  /Symbol
Absperrband der US-Polizei. Im Bundesstaat Arizona hat ein 11-Jähriger erst seine Großmutter und anschließend sich selbst nach einem Streit ums Aufräumen erschossen.  /Symbol

Ein 11-Jähriger in den USA hat seine Großmutter und sich selbst erschossen. Zuvor hätten die Großeltern den Jungen mehrfach aufgefordert, sein Zimmer aufzuräumen, berichteten US-Medien unter Berufung auf das Büro des zuständigen Sheriffs am Sonntag (Ortszeit).

svz.de von
05. November 2018, 08:14 Uhr

Der Vorfall ereignete sich in der US-Kleinstadt Litchfield Park im Bundesstaat Arizona. Demnach saßen die Großeltern am Samstagnachmittag auf der Couch und sahen fern, als der Enkel seiner 65 Jahre alten Oma mit einer Waffe des Opas von hinten in den Kopf schoss. Der Großvater sei dem Jungen zunächst hinterhergerannt, habe sich dann aber um seine Frau gekümmert. Kurz darauf habe der Junge sich selbst erschossen. Der Großvater verständigte die Polizei.

Der 11-Jährige lebte bei seinen Großeltern. Ersten Ermittlungen zufolge habe es vor der Tat keine Anzeichen dafür gegeben, dass der Junge sich oder einem anderen Schaden zufügen wollte, zitierten Medien das Büro des Sheriffs. Die Untersuchungen dauerten demnach noch an.

Am Wochenende sorgte bereits ein Tötungsfall mit einem 15-jährigen Täter in der US-Kleinstadt DeBary in Florida für Aufsehen. Der Jugendliche erdrosselte nach Polizeiangaben seine Mutter im Schlaf, verscharrte ihre Leiche dann auf einem Kirchengrundstück und versuchte, das Verbrechen zu vertuschen. Das mutmaßliche Motiv: Ein Streit über schlechte Schulnoten.

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