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Tod in einer Gartenlaube : Jugendliche in Arnstein starben an Kohlenmonoxidvergiftung

vom

Die sechs jungen Menschen feierten in einer Gartenlaube Geburtstag und kamen dort ums Leben.

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2017 | 14:28 Uhr

Arnstein | Die sechs in einer Gartenlaube im unterfränkischen Arnstein tot gefundenen Teenager sind an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Dies teilte das Polizeipräsidium in Würzburg der Deutschen Presse-Agentur mit und bestätigte damit entsprechende Informationen der „Bild“-Zeitung.

Die jungen Leute im Alter von 18 und 19 Jahren hatten am Samstagabend eine Party in einer abgelegenen Laube gefeiert. Der Vater eines Geschwisterpaares auf der Party hatte am Sonntagmorgen die Leichen seiner Tochter, seines Sohnes und der vier weiteren Gäste in dem Häuschen gefunden. Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er nach der Feier von seinen Kindern nichts gehört hatte.

Die Polizei hatte ein Gewaltverbrechen unmittelbar nach dem Leichenfund am Sonntag ausgeschlossen. Sie hatte bestätigt, dass die jungen Leute die Laube mit einem Holzofen geheizt hätten. Ob das zu ihrem tragischen Tod beigetragen habe, sei aber Spekulation.

Derweil versucht das 8000-Einwohner-Städtchen, mit dem tragischen Vorfall fertig zu werden. Am Montagabend gedachten Angehörige und Freunde in einer ökumenischen Trauerstunde in der Stadtkirche der Opfer. Anschließend gab es in der benachbarten Grundschule Raum für Gespräche mit Seelsorgern. Medien waren gebeten worden, der Veranstaltung fernzubleiben. Die jungen Menschen - fünf Männer und eine Frau - stammten aus den unterfränkischen Landkreisen Main-Spessart und Schweinfurt

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