Jagdverband schaltet sich ein : Jägerin postet Foto mit totem Fuchs – und wird massiv bedroht

Eine junge Bloggerin, die im Internet über die Jagd schreibt, wurde Opfer von wüsten Beleidigungen.

Eine junge Bloggerin, die im Internet über die Jagd schreibt, wurde Opfer von wüsten Beleidigungen.

Der Deutsche Jagdverband setzt sich für eine Bloggerin ein, die im Internet Opfer von Hasskommentaren wurde.

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25. Mai 2018, 17:15 Uhr

Hamburg | Eine junge Jägerin schreibt im Internet als Bloggerin "Waidfräulein" über ihr Hobby. Auch bei Facebook postet sie ihre Beiträge. Knapp 3000 Leute folgen ihr dort. Im März postet sie auf ihrem Facebook-Profil ein Foto mit erlegtem Fuchs und erhält binnen weniger Tage mehrere hundert hasserfüllte Kommentare: Jagdgegner attackierten das „Waidfräulein“ mit wüsten Beleidigungen und Bedrohungen. „Widerliches Stück Dreck, du bekommst noch, was du verdienst“, ist noch eine vergleichsweise harmlose Äußerung.

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Selbst davor, die Betroffene zu Hause aufzusuchen und einzuschüchtern, schreckten selbsternannte vermeintliche „Tierschützer“ nicht zurück. 

Verband unterstützt Bloggerin

Nun hat sich auch der Deutsche Jagdverband (DJV) eingeschaltet und wird die Betroffene bis zur vollständigen Aufklärung unterstützen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Es ist ein Phänomen der sozialen Netzwerke, dass völlig natürliche Dinge wie eine Bombe einschlagen können und manche Beteiligte jegliche Benimmregeln vergessen“, so Rechtsanwalt Heiko Granzin, der mit dem DJV in der Sache zusammenarbeitet. 

Jäger hetzen die Meute

Alle relevanten Rechtsverletzungen seien zur Anzeige gebracht, so Granzin weiter: „Die Staatsanwaltschaft nimmt die Sache recht ernst und ermittelt jetzt die Namen und IP-Adressen der teilweise unter Pseudonym agierenden Täter.“

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Das „Waidfräulein“ meldete sich in einem Kommentar selbst zu Wort: Sie sehe in den Beiträgen jede Menge „Rechtschreibfehler, Straftatbestände und Unwissenheit“.

Der DJV will die Bloggerin, deren Webseite aktuell wegen „Wartungsarbeiten" nicht zu erreichen ist, aber nicht nur bei den strafrechtlichen Ermittlungen unterstützen. Neben polizeilichen Vorladungen und Strafbefehlen erwarten die Täter auch zivilrechtliche Schadenersatz- und Unterlassungsklagen. „Das wird alles seine Zeit dauern“, so DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald, „das Ergebnis zählt le

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