zur Navigation springen

Sechs Monate Trump : „Ich bin Präsident! Kann man das glauben?“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Donald Trump sagt seine Meinung - offen, direkt und oftmals auch fehl am Platz

In einem halben Jahr als US-Präsident hat Donald Trump mit seinen Verlautbarungen nicht wenige Menschen verwundert zurückgelassen. Welche Aussagen besonders in Erinnerung blieben:

„America first.“
(am 20. Januar in seiner Antrittsrede in Washington)

„Nein, das ist kein Muslimbann.“
(am 25. Januar in einem Interview über das von ihm erlassene Einreiseverbot gegen Menschen aus mehreren muslimisch geprägten Ländern)

„Ich muss Ihnen sagen, das ist eine unglaublich komplexe Sache. Niemand wusste, dass Gesundheitspolitik so kompliziert sein könnte.“
(am 27. Februar in Washington vor Gouverneuren)

„Wie tief ist Präsident (Barack) Obama gesunken, meine Telefone während des heiligen Wahlprozesses anzuzapfen. (...) Böser (oder kranker) Typ!“
(am 4. März auf Twitter mit bislang unbelegten Behauptungen über seinen Amtsvorgänger)

„Ich bin davon überzeugt, dass die ersten 100 Tage meiner Regierung die schier erfolgreichsten in der Geschichte unseres Landes waren.“
(am 28. April in seiner wöchentlichen Videoansprache)

„Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert. Er war verrückt, ein echter Spinner. Ich habe wegen Russland einen großen Druck verspürt. Der ist jetzt weg.“
(am 10. Mai bei einem Treffen unter anderen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow im Oval Office über FBI-Direktor James Comey, dessen Behörde den Vorwurf von Moskau-Kontakten des Trump-Wahlkampfteams untersucht)

„Schaut, wie mit mir in letzter Zeit umgegangen wird – besonders von den Medien. (...) Kein Politiker in der Geschichte wurde schlimmer oder unfairer behandelt.“
(am 17. Mai vor Kadetten in Connecticut)

„Es ist eine Ehre, mit all meinen Freunden hier zu sein – so fantastisch + werde nie vergessen.“
(am 23. Mai im Gästebuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem)

„Ich werde sie nicht Monster nennen, denn sie würden das Wort mögen, diesen Namen würden sie mögen. (...) Ich werde sie von jetzt an Verlierer nennen, denn genau das sind sie.“
(am 23. Mai in Bethlehem nach dem Terroranschlag auf ein Popkonzert im britischen Manchester)

„Ich wurde gewählt, um Pittsburgh zu repräsentieren, nicht Paris.“
(am 1. Juni nach dem US-Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen)

„Wir denken darüber nach, die Mauer als Solarmauer zu bauen, so dass sie sich selbst finanziert.“
(am 21. Juni in einer Rede in Iowa über eine Idee für die Grenze zu Mexiko)

„Verrückter Joe Scarborough und die strohdoofe Mika (Brzezinski) sind keine schlechten Leute, aber ihre Show mit geringen (Einschalt-) Quoten wird von ihren NBC-Bossen dominiert. Sehr schlecht!“
(am 1. Juli auf Twitter über zwei Moderatoren, nachdem er bereits zuvor wegen angeblich unfairer Berichterstattung über sie hergezogen war)

„Meine Nutzung der sozialen Medien ist nicht präsidentenmäßig. Sie ist modern präsidentenmäßig.“
(am 1. Juli auf Twitter)

„Hat dieser Typ nichts Besseres in seinem Leben zu tun?“
(am 4. Juli auf Twitter über Machthaber Kim Jong Un nach einem nordkoreanischen Raketentest)

„Die meisten Politiker wären zu so einem Treffen wie Don Jr. gegangen, um Informationen über einen Gegner zu erhalten. Das ist Politik!“
(am 17. Juli auf Twitter nach Enthüllungen über ein Treffen seines Sohnes mit einer russischen Anwältin, von dem sich Donald Trump Jr. Informationen über Trump-Rivalin Hillary Clinton versprach)

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen