Oberlandesgericht München : Heilpraktikerin nach Tod von Patientin verurteilt

von 25. März 2021, 14:06 Uhr

svz+ Logo
Die angeklagte Heilpraktikerin vor Prozessbeginn im Oberlandesgericht im Sitzungssaal.
Die angeklagte Heilpraktikerin vor Prozessbeginn im Oberlandesgericht im Sitzungssaal.

Schlangengift statt Chemo: Eine Heilpraktikerin wird nach dem Krebstod einer Patientin zu Schmerzensgeld verurteilt. Das Gericht spricht von einem Grundsatzurteil zu der Frage, wann Heilpraktiker haften.

München | Eine junge Frau erkrankt an Gebärmutterhalskrebs. Obwohl sie Heilungschancen hat, bricht sie eine Chemo- und Strahlentherapie aber ab und setzt stattdessen auf Schlangengift-Präparate von ihrer Heilpraktikerin. Sie stirbt und hinterlässt ihr Baby, ihren kleinen Sohn. Der bekommt nun 30.000 Euro Schmerzensgeld von der Heilpraktikerin seiner Mutter, ...

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 7,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Monatlich kündbar

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Hier anmelden »

Oder kostenlos bis zu drei Artikel in 30 Tagen lesen

Registrieren »
zur Startseite