Liveblog zur Räumung : Hambacher Forst aktuell: RWE will Kohleförderung offenbar deutlich drosseln

Polizisten fahren mit einem Hubwagen zu einem Aktivisten auf einer Plattform hinauf.
53 von 53

Polizisten fahren mit einem Hubwagen zu einem Aktivisten auf einer Plattform hinauf.

Der Energiekonzern RWE will im Hambacher Forst für den Braunkohletagebau roden. Die aktuellen Entwicklungen im Liveblog.

maximillian_4317.jpg von
08. Oktober 2018, 16:35 Uhr

Hambach | Die Ereignisse der vergangenen Wochen:

  • Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen sofortigen Rodungsstopp des Hambacher Forsts verfügt. Der Umweltverband BUND hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.
  • RWE geht von einem Rodungsstopp bis Ende 2020 aus und rechnet mit Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr.
  • Am Samstag kamen rund 50.000 Demonstranten zum Hambacher Forst – eine Mega-Protestaktion, die am Donnerstag von der Polizei noch verboten wurde. Das Verwaltungsgericht Aachen hob diese Entscheidung am Freitag auf.
  • Am 19. September starb ein Blogger nach einem Sturz von einer Hängebrücke. 
  • Seit Einsatzbeginn vor drei Wochen wurden laut Polizei 115 Menschen vorläufig festgenommen. Außerdem habe es 227 Gewahrsamnahmen und 674 Platzverweise gegeben. 30 Polizisten seien bislang verletzt worden.
  • Insgesamt habe die Polizei 86 Baumhäuser abgebaut.
  • Der Einsatz im Braunkohlerevier gilt bei der Polizei als einer der größten – und teuersten – in der jüngeren nordrhein-westfälischen Geschichte.
  • Mittlerweile hat sich die Polizei aus dem Wald zurückgezogen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen