Liveblog zur Räumung : Hambacher Forst aktuell: RWE will Kohleförderung offenbar deutlich drosseln

Hinter einem Braunkohlebagger, der am Rande des Hambacher Forstes steht, steigt Dampf aus dem RWE Kratfwerk Weisweiler.
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Hinter einem Braunkohlebagger, der am Rande des Hambacher Forstes steht, steigt Dampf aus dem RWE Kratfwerk Weisweiler.

Der Energiekonzern RWE will im Hambacher Forst für den Braunkohletagebau roden. Die aktuellen Entwicklungen im Liveblog.

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08. Oktober 2018, 16:35 Uhr

Hambach | Die Ereignisse der vergangenen Wochen:

  • Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen sofortigen Rodungsstopp des Hambacher Forsts verfügt. Der Umweltverband BUND hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.
  • RWE geht von einem Rodungsstopp bis Ende 2020 aus und rechnet mit Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr.
  • Am Samstag kamen rund 50.000 Demonstranten zum Hambacher Forst – eine Mega-Protestaktion, die am Donnerstag von der Polizei noch verboten wurde. Das Verwaltungsgericht Aachen hob diese Entscheidung am Freitag auf.
  • Am 19. September starb ein Blogger nach einem Sturz von einer Hängebrücke. 
  • Seit Einsatzbeginn vor drei Wochen wurden laut Polizei 115 Menschen vorläufig festgenommen. Außerdem habe es 227 Gewahrsamnahmen und 674 Platzverweise gegeben. 30 Polizisten seien bislang verletzt worden.
  • Insgesamt habe die Polizei 86 Baumhäuser abgebaut.
  • Der Einsatz im Braunkohlerevier gilt bei der Polizei als einer der größten – und teuersten – in der jüngeren nordrhein-westfälischen Geschichte.
  • Mittlerweile hat sich die Polizei aus dem Wald zurückgezogen.
 
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