Drei Tote : Hagel und Überschwemmungen auf Urlaubsinsel Zypern

Ein Taucher sucht in einem überschwemmten Gebiet nach vermissten Insassen eines Autos. /AP
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Ein Taucher sucht in einem überschwemmten Gebiet nach vermissten Insassen eines Autos. /AP

Bei einem schweren Herbststurm mit Hagel und starken Regenfällen sind auf Zypern drei Menschen ums Leben gekommen. Sie starben am Donnerstag im türkischzyprischen Norden der drittgrößten Mittelmeerinsel.

svz.de von
07. Dezember 2018, 09:27 Uhr

Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades bot den türkischen Zyprern Hilfe an, wie das Staatsfernsehen (RIK) weiter berichtete. Polizei und Feuerwehr mussten in beiden Inselteilen mehrfach ausrücken, um in Autos eingeschlossene Fahrer zu befreien und umgestürzte Bäume sowie Solaranlagen zu beseitigen, die vom Wind losgerissen worden waren.

Am schwersten getroffen wurden das Zentrum der Hafenstadt Limassol sowie ländliche Regionen im Inselnorden nahe der kleinen Hafenstadt Kyrenia (türkisch: Girne). Meteorologen sagten im Staatsradio, die Regenfälle hätten nicht nur Schlimmes mit sich gebracht: Zypern litt seit Monaten unter einer Dürre. «Die Wasserspeicherseen werden mit diesen Regenfällen endlich gefüllt», sagte ein Meteorologe.

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