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Hintergrund : Glück und Pech der Lotto-Tipper

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In Tschechien kann sich ein Gewinner oder eine Tippgemeinschaft über den Eurojackpot von 90 Millionen Euro freuen. Dazu bunte Splitter zum Thema Lotterien.

svz.de von
erstellt am 17.Mai.2015 | 21:00 Uhr

In Tschechien kann sich ein Gewinner oder eine Tippgemeinschaft über den Eurojackpot von 90 Millionen Euro freuen. Dazu bunte Splitter zum Thema Lotterien:

Zahlenkombinationen: Der Hang vieler Lottospieler zu besonderen Zahlenkombinationen oder Mustern auf ihren Tippscheinen hat den Spielern in der Vergangenheit zwar manchmal Glück, aber meist eine geringe Ausbeute gebracht. Weil Tipps mit witzigen Zahlenanordnungen gehäuft vorkommen, teilen sich den Gewinn eben auch mehr Spieler als sonst. Beispiel: 1999 mussten sich die Tipper der Gewinnzahlen 2-3-4-5-6 (fünf Richtige) mit je 194 Euro begnügen. Mehr als 38 000 Tipper hatten diese Zahlenreihe angekreuzt.

Doppelte Gewinner: Erst kürzlich, Anfang April, wurde bekannt, dass ein britisches Ehepaar zum zweiten Mal eine Million Pfund (etwa 1,3 Millionen Euro) bei der National Lottery gewonnen hat.

Geduld: Zwei Brüder aus dem US-Bundesstaat New York gewannen 2006 im Lotto 5 Millionen Dollar – lösten ihren Gewinn aber erst nach sechs Jahren ein. Der Gewinn wurde rund zehn Tage, bevor der Lottoschein ungültig geworden wäre, abgeholt. Medienberichten zufolge hatte der Gewinner Sorge, dass das viele Geld einen negativen Einfluss auf sein Leben und insbesondere die Partnerschaft mit seiner Frau haben könnte. Er entschied sich, das Geld erst nach seiner Hochzeit abzuholen. Und die Hälfte seinem Bruder zu schenken.

Pech: Plötzlicher Reichtum kann den Glückspilz auch zum Pechvogel machen. Als prominentester Fall aus Deutschland gilt „Lotto-Lothar“. Der Arbeitslose aus Hannover gewann 1994 umgerechnet zwei Millionen Euro. Er kaufte einen Lamborghini und widmete sich dann vor allem Alkohol, Partys und Frauen. Fünf Jahre nach seinem Millionengewinn war er tot. Witwe und Freundin stritten lange ums Erbe.

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