Wetterkunde : Glatteis, Eisregen, Blitzeis: Was ist eigentlich was?

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Eisregen oder Blitzeis - was ist eigentlich der Unterschied?

Auch MV hat mit Blitzeis zu kämpfen. Aber was ist das eigentlich? Eine Defintionsübersicht.

svz.de von
09. Januar 2017, 09:30 Uhr

Frost und Feuchtigkeit können vielerorts die Straßen in Rutschbahnen verwandeln. So entstehen die gefährlichen Wetterphänomene:

Glatteis wird durch Regen oder Sprühregen hervorgerufen, der auf gefrorenen Erdboden trifft und sofort vereist.

Eisglätte entsteht, wenn Schmelzwasser und Pfützen gefrieren. Sie kommt oft überraschend, denn unmittelbar vorher muss kein Niederschlag gefallen sein.

Eisregen ist ein überwiegend aus Eiskörnern bestehender Niederschlag. Auch unterkühlter Regen, der den Boden beim Auftreffen sofort mit einem Eispanzer - dem Blitzeis - überzieht, wird so bezeichnet.

Blitzeis bildet sich, wenn Schneekristalle auf dem Weg zur Erde in wärmeren Luftschichten zu Regen werden und später auf Frostboden fallen. Blitzeis ist kein meteorologischer Fachbegriff.

Schnee und Reif machen Straßen rutschig, wenn sie festgefahren auf dem Asphalt liegen. Geschmolzener Schnee kann auch glatt werden, wenn er auf der Straße wieder anfriert.

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