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Lebensmittelkontrolle : Entwarnung für Schokoladen-Käufer

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Die meisten Handelswaren sind unbedenklich. Lebensmittelkontrolleure vom LALLF haben bei 21 Proben eine Überprüfung des Kakaogehaltes vorgenommen.

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Ob Pralinen oder Schoko-Weihnachtsmänner - die meisten Handelswaren sind offenbar unbedenklich. Die Kontrolleure des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LA LLF) haben bei ihren Stichproben lediglich eine Sorte Pralinen entdeckt, die zwar unappetitlich aussah, aber gesundheitlich unbedenklich war: „Eine Probe  war sensorisch abweichend. Sie wies den Fehler ’Fettreif’ auf und musste somit beanstandet werden“, sagt Cornelia Trapp, Abteilungsleiterin  im LALLF. Beim „Fettreif“ handelt es sich um eine  Veränderung an der Oberfläche der Schokolade – den typischen und gut erkennbaren weißlichen Belag durch das Austreten des enthaltenen Fettes. Dieser wird meistens durch eine falsche Lagerung (Temperaturen zu hoch oder stark schwankend) oder zu lange Lagerungsdauer, manchmal auch durch fehlerhaftes Temperieren im Herstellungsprozess verursacht.

Die Lebensmittelkontrolleure vom LALLF haben bei 21 Proben eine Überprüfung des Kakaogehaltes vorgenommen. Beruhigendes Ergebnis: Die deklarierten Kakaoanteile von 30 bis 37 Prozent sind von den Herstellern eingehalten worden.

Darüber hinaus wurden 12 der untersuchten Weihnachtsmänner noch einem Check auf Salmonellen unterzogen.  Es wurden keine Bakterien nachgewiesen. Auch weitere Untersuchungen von sechs Proben auf ihre Zusammensetzung, z. B. den Zucker- und Fettgehalt, zeigten keine Abweichungen.

Fachfrau Trapp rät: „Verbraucher haben das Recht, deutlich sichtbar veränderte Schokolade, wie etwa beim ’Fettreif’, zu reklamieren. Wenn die Schoko-Leckereien etwas länger auf ihren Verzehr warten und gelagert werden, dann am besten gleichmäßig kühl.“

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