Udo Lindenberg : Ein totales Abenteuer

 

 

Udo Lindenberg feiert seinen 70. mit neuem Album und neuer Tour

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11. September 2015, 12:00 Uhr

Mit 70 auf zu neuen „Panik-Abenteuern“: Rockstar Udo Lindenberg (69) will es zu seinem runden Geburtstag richtig krachen lassen. Ein neues Studioalbum – das erste seit 2008 – soll im Frühjahr nächsten Jahres erscheinen, und kurz nach seinem 70. am 17. Mai will er eine große Stadien- und Hallentour mit neun Stationen starten. „Das wird die größte Show, die wir je gemacht haben“, sagte Lindenberg gestern bei einer launigen Pressekonferenz vor dem SWR-New-Pop-Festival in Baden-Baden, bei der der Altrocker zugleich seine Hits „Hinterm Horizont“ und „Ich mach mein Ding“ anstimmte – Kinderchor mit dunklen Hüten inklusive.

Die „70“ zaubere ihm ein Lächeln ins Gesicht, erklärte der in Hamburg lebende Musiker. Anfang der 70er-Jahre wurde er mit seinem Panikorchester zum Deutschrockpionier – „back to the Wild Seventies“ heiße es nun für ihn. „Keine Hängematte, nee, einfach back, full speed, in die Wild 70er...“ Die 70er seien eine „geile Zeit“ gewesen. „Die geht jetzt einfach weiter.“

Der Panikrocker schlägt damit ein neues Kapitel in seiner jahrzehntelangen Karriere auf. 2008 war ihm mit dem Album „Stark wie Zwei“ ein Comeback gelungen, das ihm sein erstes Nummer-Eins-Album einbrachte. Danach folgten ausverkaufte Konzerte, ein eigenes „Hinterm Horizont“-Musical in Berlin und im vergangenen Jahr seine erste Stadiontour überhaupt.

Revue, Artistik, Luftakrobatik: Die Stadiontour wird „sehr geil“, versprach Udo Lindenberg. „Es ist ein totales Abenteuer – wir freuen uns.“ Und er will mit moderner Flugtechnik für „intime Momente“ sorgen. „Ich will den Menschen in die Augen gucken“ - und dabei die dunkle Brille abnehmen, wie er versprach.

Lindenberg kündigte an, im nächsten Frühjahr „wollen wir eine Platte rausknallen“. Die nächsten Konzerte beginnen nach dem Erscheinen des neuen Albums im Frühjahr am 20. Mai 2016 in Gelsenkirchen. Danach folgen Hallen und Stadien unter anderem in München, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Leipzig, Nürnberg und Hamburg.

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