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Weihnachten : Die populärsten Irrtümer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch der populären Mythen. So manches, was man für wahr hält, stimmt nicht. Eine Aufklärung:

„Die Geburt Jesu ereignete sich in einem Stall.“

Der Ausdruck Stall findet sich nicht in den Weihnachtsgeschichten der Bibel. Dass Jesus zwischen Ochs und Esel geboren wurde, schloss man allein daraus, dass er in eine Futterkrippe gelegt wurde.

„Früher war mehr Neuschnee.“

Weiße Weihnachten sind statistisch gesehen die Ausnahme, nicht die Regel. Selbst in München fällt nur an zwei von fünf Weihnachten Schnee vom Himmel. Je nördlicher man kommt, desto grüner wird es.

„Weihnachten wird am 24. Dezember gefeiert.“

Der 1. Weihnachtsfeiertag ist nicht ohne Grund der 25. Dezember, nicht der 24. Der Name „Heiligabend“ verrät es schon: Liturgisch gesehen beginnt das Weihnachtsfest am Vorabend des 1. Feiertages.

„Weihnachten endet am 26. Dezember.“

Nach katholischer Vorstellung endet Weihnachten nicht am 2. Weihnachtsfeiertag und auch nicht am 6. Januar, dem Dreikönigstag.

Streng genommen dauert die Weihnachtszeit sogar bis zum 2. Februar, bis zum Fest „Mariä Lichtmess“. An diesem Tag präsentierte Maria ihren Sohn dem Priester im Tempel.

Vorher wäre ihr ein Besuch in der Gebetsstätte auch gar nicht erlaubt worden: Erst am 40. Tag nach der Geburt eines Sohnes ist eine Mutter nach jüdischem Gesetz wieder rein.

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