zur Navigation springen

Naturschönheit : Das Phänomen Nebel

vom
Aus der Onlineredaktion

Ob Wetter, Gemälde, Film oder Literatur – es gibt viele Spielarten. Aber was hat er mit der Tierwelt oder der Volksmusik zu tun?

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, beginnt die Nebelsaison. Das trübe Grau schlägt so manchem aufs Gemüt. Der kondensierte Wasserdampf regt aber auch die Fantasie an. Einige Variationen:

 

NEBELREKORDE: 242 Stunden Dauernebel maß der Deutsche Wetterdienst am 7. Mai 1996 an der Station Neuhaus/Rennweg im Thüringer Wald. 330 Tage hüllte sich im Jahr 1958 der Brocken im Harz in Nebel.

NEBEL AUF AMRUM: Der Name des Friesendorfs Nebel auf der Nordseeinsel Amrum ist kein Hinweis auf mangelnde Sonnentage. Er leitet sich vielmehr ab von den altdänischen Wörtern „nia“ (neu) und „boli“ (Siedlung).

NEBELHORN: Von dem 2224 Meter hohen Berg in den Allgäuer Alpen bei Oberstdorf hat man einen grandiosen Blick – wenn es nicht nebelig ist. Der Gipfel ist mit der Nebelhornbahn bequem zu erreichen. In der Schifffahrt soll das Nebelhorn mit seinem lauten Signalton Zusammenstöße verhindern, wenn die dicke Suppe die Sicht nimmt.

NEBELMASCHINE: Um in der Diskothek, auf der Theaterbühne oder vor der Filmkamera für besondere Stimmung zu sorgen, verdampft dieses Gerät bei rund 200 Grad ein Fluid aus Wasser und Glykolen zu einem künstlichen Nebel.

NEBELKERZE: Auch mit dem Wurfgeschoss kann künstlicher Nebel erzeugt werden. Im übertragenem Sinn werden sprachliche Nebelkerzen geworfen, um von etwas abzulenken.

NEBELBILD: Caspar David Friedrich schuf um 1817/18 das Ölgemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“. Es zeigt einen Mann auf einem Felsengipfel, der über eine weite Nebelfläche blickt.

NEBELFILM: 1980 brachte der Regisseur John Carpenter den Horror-Hit „The Fog – Nebel des Grauens“ in die Kinos. 2007 erschien der Schocker „Der Nebel“ von Regisseur Frank Darabont nach einer Kurzgeschichte von Stephen King.

DIE NEBEL VON AVALON: Der dicke Fantasy-Schmöker der Autorin Marion Zimmer Bradley dreht sich um die Artussage. Für die graue Jahreszeit geeignete Lektüre auf dem kuscheligen Sofa.

CARMEN NEBEL: Die TV-Moderatorin aus Sachsen begann ihre Karriere als Programm-Ansagerin im DDR-Fernsehen. Nach der Wende war sie fast zehn Jahre lang in der ARD-Show „Die Feste der Volksmusik“ zu sehen. Seit 2004 moderiert sie im ZDF sonnabendabends die Show „Willkommen bei Carmen Nebel“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen