Corona-Talk: Künstliche Intelligenz sorgt in China für volle Restaurants

„Diesen Ansatz sollten wir auch in Europa verfolgen“: Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, fordert, stärker nach neuen „alternativen Behandlungsmethoden“ mit Antikörpern zu suchen. In den USA gebe es dafür bereits Notfallzulassungen, ein entsprechender Prozess bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA laufe aber noch nicht, berichtet Werner bei „19 – die DUB Chefvisite“. Mit einer Studie an 965 Personen wurde „nachgewiesen, dass das Risiko einer Covid-19-Erkrankung bei Pflegeheimbewohnern durch die Antikörpertherapie erheblich gesenkt werden konnte“, so der Mediziner. Antikörper „können in ausgewählten Fällen offensichtlich dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs zu senken“. „Die aktuellen Kontaktbeschränkungen sind eigentlich kein Problem für uns“: Der Chef des Bankhauses Hauck & Aufhäuser, Michael Bentlage, sagt in der Sendung, dass sein Unternehmen bereits zuvor viel auf Telefonberatung gesetzt habe. Das weiter ausgebaute digitale Angebot werde von den Kunden viel genutzt – „auch Ältere sind da inzwischen sehr versiert“, so Bentlage. Bei der Neukundengewinnung wird sich aus seiner Sicht allerdings ein hybrides Angebot mit persönlichem Erstkontakt und Videoberatung durchsetzen. Die älteste Privatbank Deutschlands gehört inzwischen zum Fosun-Konzern aus China – von seinen Kollegen dort hört Bentlage: „Die Restaurants sind voll, die Ferienanlagen auch.“ Die Chinesen seien technologisch weiter als Deutschland: „Künstliche Intelligenz hilft ihnen, die Krise besser zu bekämpfen“, so der Vorstandschef. _____________________________________________ Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Am Montag, den 25. Januar, als Talk-Gast dabei: „Stern-TV“-Moderator Steffen Hallaschka