Neuer 20-Euro-Schein : Blüten nicht weitergeben

Banknoten sollten aufmerksam geprüft werden, denn für Falschgeld gibt es keinen Ersatz.

Banknoten sollten aufmerksam geprüft werden, denn für Falschgeld gibt es keinen Ersatz.

Von heute an kommt der neue 20-Euro-Schein in den Umlauf. Was tun, wenn man Falschgeld bekommt?

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25. November 2015, 06:30 Uhr

Ab heute werden die neuen 20-Euro-Scheine am Geldautomaten ausgegeben. Sie gelten als sicherer denn je. Grund dafür sind zusätzliche Sicherheitsmerkmale wie ein Sichtfenster, das im Gegenlicht transparent erscheint und die Göttin Europa zeigt.  Derzeit befinden sich noch rund 3,3 Milliarden alte 20-Euro-Scheine im Umlauf –  sie werden sukzessive durch die neuen Scheine ersetzt.

Der alte 20-Euro-Schein gilt als einer der am meisten gefälschten Geldscheine.  Verbraucher sollten deshalb weiterhin genau hinsehen, damit sie kein Falschgeld erhalten. Wer unsicher ist, kann die Annahme einer Banknote verweigern.  Verbraucher, die befürchten, dass sich ein gefälschter Schein in ihrem Geldbeutel befindet, können bei ihrer Hausbank nachfragen. Das Bundeskriminalamt (BKA) informiert, was Verbraucher beim Verdacht auf Falschgeld tun sollen:

Wie kann man sich verhalten, wenn man Falschgeld erhalten hat?

Am besten rufen Betroffene die Polizei oder gehen direkt zur nächsten Polizeidienststelle. Dort können sie Hinweise abgeben. Diese können dabei helfen, den Fälschern auf die Spur zu kommen: Betroffene sollten sich deshalb das Gesicht der Person merken, von der sie den gefälschten Schein erhalten haben. Zusätzlich sollten sie –  wenn vorhanden –  das Kfz-Kennzeichen der Person notieren. Fingerabdrücke sind wichtige Spuren. Um sie auf dem gefälschten Schein zu sichern, sollten Betroffene die „Blüte“ in einen Umschlag stecken.

Bekommt man einen gefälschten Schein ersetzt?

Nein, dafür gibt es keine Entschädigung oder einen Ersatz. Deshalb sollten Verbraucher den Schein genau prüfen, bevor sie ihn annehmen.

Kann Falschgeld auch von Geldautomaten ausgegeben werden?

Grundsätzlich nicht. Geldautomaten werden nur mit von der Bundesbank geprüften Banknoten befüllt sowie mit Scheinen, die von bundesbankzertifizierten Maschinen geprüft wurden.  Dazu haben sich die Kreditinstitute und Geldbearbeitungsunternehmen verpflichtet. Wird die Regelung eingehalten, kann also kein Falschgeld in die Automaten gelangen. Für Automaten, bei denen Kunden Geld ein- oder auszahlen, gilt: Sie verfügen über eine Prüftechnik, die von der Bundesbank zertifiziert ist. Diese verhindert, dass Falschgeld ausgegeben wird. 

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