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Umweltministerium : Bald Pfand auf Coffee-to-go-Becher?

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Bundesregierung reagiert auf den zunehmenden Verbrauch von Einwegkaffeebechern und erwägt ein Pfandsystem. Wie aus der Antwort des Umweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervorgeht, soll nun ein Forschungsvorhaben starten. Die Regierung begrüße den Einsatz von Mehrwegbechern im „Außer-Haus-Verzehr“. Laut Ministerium stieg das Aufkommen von Verpackungsmüll 2015 gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent auf über 18 Millionen Tonnen. „Coffee-to-go-Becher, Kaffeekapseln und Einweg-Plastikflaschen sind Beispiele für die immer größer werdende Plastikmüllflut“, sagte Peter Meiwald, Umweltpolitiker der Grünen-Fraktion, unserer Berliner Redaktion. „Das ist eine riesige Ressourcenverschwendung und eine Gefahr für Tiere und Ökosysteme.“ Die Regierung schiebe die Problematik der „Coffee-to-go“-Becher mit dem Forschungsauftrag auf die lange Bank. Gleichzeitig würden in Deutschland stündlich 320 000 Einwegbecher verbraucht und weggeworfen, so Meiwald.

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erstellt am 18.Jun.2017 | 21:00 Uhr

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