Arminia-Geschäftsführer: Kein Stadioneinlass nur für Geimpfte

von 24. Februar 2021, 12:12 Uhr

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Arminia-Geschäftsführer: Kein Stadioneinlass nur für Geimpfte

„Die Mutationen könnten das Ende der Pandemie ankündigen“: Weltweit geht die Zahl der Corona‐Infektionen aktuell rasant zurück – „auf allen Erdteilen, mit Ausnahme des östlichen Mittelmeerraums“, sagt der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen A. Werner, bei „19 – die Chefvisite“. „Auch die Anzahl der an oder mit Covid‐19 Verstorbenen hat sich binnen eines Monats glattweg halbiert“, berichtet Werner unter Verweis auf neue WHO‐Daten. Das rasche Abklingen einer Erkrankungswelle nach Mutationen des auslösenden Virus „kennt man schon von früheren Pandemien“, so der Mediziner. Werner hofft , „dass das plötzliche Nachlassen des weltweiten Infektionsgeschehens bei der Diskussion um Lockerungen in einer Woche Berücksichtigung findet“. Dann treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), um über die weiteren Corona‐Maßnahmen zu entscheiden. Von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Profi‐Fußballclubs berichtet Markus Rejek in der Sendung. „Wir können unternehmerisch nicht mehr planen“, sagt der Geschäftsführer des Bundesligisten Arminia Bielefeld. Er mahnt: „Wir dürfen uns nicht wieder auf Dauer verschulden.“ Pläne für einen Stadionzugang nur mit Impfausweis lehnt Rejek ab: „Das passt nicht zu uns. Fußball ist für alle da.“ Bei der Rückkehr der Zuschauer gilt für ihn die Devise „alle oder keiner“. Rejek sieht in der Pandemie „eine Chance, Dinge zu hinterfragen – auch das System Fußball“. Statt „Geld schießt Tore“ fordert er einen Erhalt der Fankultur und eine „Rückkehr zu alten Werten“. „Mit der grünen Plakette kann man wieder ins Leben zurückgehen“: Von der aktuellen Entwicklung im Impf‐Vorreiterland Israel erzählt Daniela Oliel in der Sendung. Die Plakette gilt als Impfausweis und „wird gut genutzt“, um wieder Kinos und Restaurants zu besuchen. Der Wunsch, sich impfen zu lassen, sei vielfach höher, berichtet die Israelin, die seit 17 Jahren in Deutschland lebt, weil die soziale Absicherung deutlich schlechter sei als in Deutschland. Impfgegner und Verschwörungstheoretiker seien „eine Randerscheinung“, die Israelis hätten eine andere Mentalität: „Sie sind gewohnt, mit Bedrohungen zu leben, und wissen, dass es einen 100‐prozentigen Schutz nicht gibt“, so Oliel. _____________________________________________ Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Am Donnerstag, den 25. Februar, als Talk-Gast dabei: Gregor Gysi, Bundestagsabgeordneter und Polit‐Ikone der Linken.

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