Nach "Alexas" Party : Amazon übernimmt Kosten für Polizeieinsatz

„Alexa“ sei also per Fernsteuerung von dem Handy des 29-Jährigen angeschaltet worden. Dennoch zahle man.
Foto:

„Alexa“ sei also per Fernsteuerung von dem Handy des 29-Jährigen angeschaltet worden. Dennoch zahle man.

Amazons Sprachassistent hatte sich verselbstständigt und laute Musik aufgedreht. Der Hersteller zahlt für den Polizeieinsatz.

svz.de von
10. November 2017, 12:56 Uhr

Pinneberg | Amazons Sprachassistent „Alexa“ hatte am Wochenende in Pinneberg für einen Polizeieinsatz gesorgt: Während die Bewohner eines Mehrfamilienhauses nicht Zuhause waren, dröhnte plötzlich laute Musik aus ihrer Wohnung. Ausgelöst von „Alexa“. Verzweifelte Nachbarn riefen die Polizei, die Beamten brachen die Tür und brachten „Alexa“ zur Ruhe. Nun kündigt der Hersteller Amazon laut einem Bericht von „welt.de“ an, die Kosten für den Einsatz zu übernehmen.

Dem Bericht zufolge war die App eines Drittanbieters der Grund für den nächtlichen Zwischenfall, der für großes Aufsehen in den Medien gesorgt hatte. „Echo wurde durch Fernzugriff aktiviert und auf maximale Lautstärke gestellt; ausgelöst durch die kundeneigene Music-Streaming-App eines Drittanbieters“, zitiert „welt.de“ den Hersteller. Amazon wollte die Kosten für den Vorfall übernehmen, obwohl der Alexa-Cloud-Service einwandfrei funktioniert habe.

Der Sprachassistent ist über den „Alexa Funk Voice Service“ in der Lage, auf Kommando von Stimme oder Handy Musik abzuspielen und Fragen zu beantworten. Eigentlich soll „Alexa“ den Alltag erleichtern.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen