Flüchtlinge : Zahl der Asylbewerber in Deutschland geht erneut zurück

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist erneut gesunken.
Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist erneut gesunken.

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken.

von
26. Dezember 2019, 11:21 Uhr

Luxemburg | Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist in diesem Jahr offenbar erneut deutlich gesunken. Aus Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat geht hervor, dass zwischen Januar und November insgesamt 133.270 Menschen erstmals Asyl in Deutschland beantragten, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Donnerstag vorab berichteten. Das war ein Rückgang um 13 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bereits 2018 war eine Abnahme der Zahl der Asylanträge in Deutschland um 16 Prozent registriert worden.

Hoher Zuwachs in Frankreich und Spanien

In der gesamten EU stieg laut den Eurostat-Zahlen hingegen die Zahl der erstmaligen Asylbewerber an. EU-weit nahm die Zahl laut den bislang vorliegenden Eurostat-Daten zwischen Januar und September um 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu und lag bei insgesamt gut 473.200.

Besonders deutlich stiegen die Zahlen der Asylbewerber demnach in Frankreich und Spanien. Hauptherkunftsländer der Asylbewerber seien Syrien, Afghanistan und Venezuela gewesen, zitierte die Funke-Gruppe aus der Eurostat-Statistik.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen