Selfie-Fragebogen : Sabrina Amali kann die Migrationsfrage nicht mehr hören

Sabrina Amali, die Taxifahrerin aus dem ARD-Krimi 'Spurlos in Marseille'.
Sabrina Amali, die Taxifahrerin aus dem ARD-Krimi "Spurlos in Marseille".

Am Samstag ist Sabrina Amali im Krimi „Spurlos in Marseille“ zu sehen. Hier gesteht sie, dass die Migrationsfrage nervt.

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19. September 2020, 05:00 Uhr

Berlin | Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit.

Heute antwortet Sabrina Amali. Am Samstag hilft sie in der Krimi-Reihe „Spurlos in Marseille“ als Taxifahrerin einem Mann, seine entführte Frau aufzuspüren. Im ersten läuft der Film am 19. September ab 20.15 Uhr; in der ARD-Mediathek ist er schon jetzt und nach der Ausstrahlung noch weitere 30 Tage zu sehen.

Frau Amali, was ist das peinlichste Kompliment, das Sie gemacht oder bekommen haben?

Sabrina Amali: Mir hat mal ein viel jüngerer Typ gesagt, dass ich eine Haut hätte wie ein 17-jähriger Pfirsich.

Was können/konnten Ihre Großeltern, was Sie nicht können?

Reiten

Wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Flawless ;)

Sind Sie das älteste, jüngste, mittlere oder einzige Kind Ihrer Eltern und warum prägt das Ihr Leben bis heute?

Ich bin das älteste Kind und fühle meinen jüngeren Geschwistern gegenüber bis heute noch einen sehr starken Beschützerinstinkt

Was haben Sie sich von Ihrer ersten Gage gekauft?

Meine erste echte Marken-Sonnenbrille mit UV-Schutz

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Sabrina Amali


Was ist der unvernünftigste Luxus, den Sie sich leisten?

Taxi- und Uber. Und neuerdings Wellness ;)

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Sabrina Amali


Was verkneifen Sie sich?

Immer zu versuchen, das Leben anderer zu optimieren, obwohl sie das gar nicht wollen

Was ist das Letzte, das Sie wider besseres Wissen gemacht haben?

Für eine Rolle zu lange zu recherchieren und mich mit der Thematik zu befassen und dafür nicht früh genug anzufangen, Texte zu lernen. Oder auch, den Nachtisch vor dem Hauptgang essen.

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Den Himmel und Bäume

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Sabrina Amali


Was ist das Schönste an Ihnen?

Meine Großzügigkeit

Was würden Sie gern an sich ändern?

Ich würde mir mehr innere Ruhe wünschen

Womit nerven Sie Ihre Kollegen?

Wenn ich unabsichtlich ihre Sachen verlege, ihre Feuerzeuge klaue und Geburtstage vergesse

Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Entweder hatte ich zu wenig Geld oder plötzlich viel Geld. Das hat mich flexibel und erfinderisch gemacht und vor allem hat es mich gelehrt, dass nichts für immer bleibt.

Haben Sie Tattoos und wenn ja: Was bedeuten sie?

Einen fliegenden Vogel am rechten Handgelenk. Mir ist meine Freiheit sehr wichtig.

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Sabrina Amali


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Sabrina Amali


Welche Lüge gebrauchen Sie am häufigsten?

Ich hab grade an nichts gedacht.

Wovor hatten Sie als Kind Angst?

Vor der Unendlichkeit. Und dass meine Mutter stirbt.

Was haben Sie in Ihrem Leben verpasst?

Ich glaube daran, dass es für alles im Leben den richtigen Zeitpunkt gibt

Was bringt Sie zum Weinen?

Schutzlose Kinder

Welche Interview-Frage können Sie nicht mehr hören?

Schauspielerin mit Migrationshintergrund. Auch wenn ich es gut finde, dass darüber gesprochen wird.

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Sabrina Amali


Wie stellen Sie sich Gott vor?

Gott hat für mich keine Gestalt, kein Geschlecht und ist nicht religiös. Ich stelle es mir eher wie eine sich ewig veränderte Materie vor die sich immer wieder neu erfindet. Sie ist die Spiritualität, die jeder in sich selbst trägt und gleichzeitig alles und jeden verbindet. Irgendwie so.

Was für ein Tier wollen Sie in Ihrem nächsten Leben werden?

Eine Möwe, ein Adler oder ein Drache

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