Weg mit dem Plastikmüll : Weltweite Aufräumaktionen – Bilder vom "World Cleanup Day"

Schüler und Studenten sammeln in Banda Aceh auf Sumatra Müll aus der Landschaft.
Schüler und Studenten sammeln in Banda Aceh auf Sumatra Müll aus der Landschaft.

Beim weltweiten "Cleanup Day" sammeln tausende Umweltaktivisten Müll an Stränden, Flüssen und in Städten ein.

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21. September 2019, 17:36 Uhr

Paris | Am 21. September ist "World Cleanup Day". Dahinter steckt die globale Stiftung "Let's do it", nach deren Angaben weltweit Freiwillige in über hundert Ländern Müll aus Städten und Landschaft aufsammeln und entsorgen. Ziel ist es, das Bewusstsein des Einzelnen für die Unmengen Plastikmüll in der Natur zu schärfen.

Die Aktivisten sammelten unter anderem Autoreifen, Motorenteile, Plastikteile und Zigarettenkippen ein. "Obwohl unsere Aktionen sehr klein scheinen – wenn wir zum Beispiel Müll auf dem Bürgersteig aufheben – können sie eine wichtige Botschaft senden", sagte der 18-jährige Hoang Thi Hoan in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi einem AFP-Reporter.

Das meiste Plastik landet auf Deponien oder in der Landschaft

Die Umweltverschmutzung durch Plastikabfälle ist ein großes Problem in Südostasien. Neben China, Vietnam und Indonesien ist die Situation in den Philippinen besonders gravierend. Zuletzt sorgten vor allem die Plastikmüll-Exporte westlicher Nationen in asiatische Länder für Kritik.

Laut einem UN-Bericht aus dem vergangenen Jahr landen 79 Prozent des jemals auf der Welt hergestellten Plastiks trotz Recycling-Bemühungen und Müllvermeidungsinitiativen auf Müllhalden. Nur neun Prozent der insgesamt neun Milliarden Tonnen Plastik wurden demnach recycelt.

"Coastal Cleanup" auch mit deutscher Beteiligung

Bundesweit rechneten die Organisatoren von "World Cleanup Day – Let's do it! Germany" am Samstag mit rund 35.000 Teilnehmern bei 750 Putzaktionen in ganz Deutschland.

In Rostock machten sich Familien auf Säuberungstour am Strand. Foto: dpa/Bernd Wüstneck
In Rostock machten sich Familien auf Säuberungstour am Strand. Foto: dpa/Bernd Wüstneck


In Manila reinigten Freiwillige den Strand. Foto: AFP/ Maria TAN
In Manila reinigten Freiwillige den Strand. Foto: AFP/ Maria TAN


Indonesische Kinder sammeln Abfall vom Strand in Surabaya City im Osten der Insel Java. Foto: AFP/ JUNI KRISWANTO
Indonesische Kinder sammeln Abfall vom Strand in Surabaya City im Osten der Insel Java. Foto: AFP/ JUNI KRISWANTO


Freiwillige suchen das Flussufer in Peking nach Abfall ab. Foto: AFP/WANG ZHAO
Freiwillige suchen das Flussufer in Peking nach Abfall ab. Foto: AFP/WANG ZHAO


Weg mit dem Müll aus den engen Gassen von Jakarta. Foto: AFP/ by BAY ISMOYO
Weg mit dem Müll aus den engen Gassen von Jakarta. Foto: AFP/ by BAY ISMOYO


Eine große Gruppe Freiwilliger hat im Pariser Stadtteil Montmartre Kippen und anderen Abfall gesammelt:


Auch in der Natur liegt Müll rum: Eine Wanderin in Burgund hat fast eine Flasche voll Kippen am Wegesrand gefunden:


Die schwedische Kronprinzessin Victoria hat sich mit ihrer Tochter Estelle an der Müllsammelaktion beteiligt:



In Nigeria schärfen Lehrer den Kindern für den Umgang mit Plastik drei Prinzipien ein: vermeiden, wiederverwenden, recyceln.


Auf Sulawesi in Indonesien beteiligten sich hauptsächlich junge Menschen am "World Cleanup Day":


Dieser Müllsammler in Tunesien begründet sein Engagement damit, es sei zwar nicht sein Abfall, aber sein Planet:


Weiterlesen: Jetzt mal ehrlich: Wie schützen Sie das Klima im Alltag?
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