"Wie ein Einhorn" : Welpe mit Schwänzchen auf der Stirn sorgt für Entzücken

Die Gründerin von Mac's Mission Tierrettung, Rochelle Steffen, pflegt den Welpen, der einen Auswuchs zwischen seinen Augen hat.
Die Gründerin von Mac's Mission Tierrettung, Rochelle Steffen, pflegt den Welpen, der einen Auswuchs zwischen seinen Augen hat.

Ein junger Dackelmix in den USA hat eine seltsame Fehlbildung: Ihm wächst eine Art Schwanz im Gesicht.

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15. November 2019, 17:25 Uhr

Jackson | Der Welpe Narwhal hat das gewisse Extra: Dem zehnwöchigen Hundebaby aus dem US-Staat Missouri wächst eine Art Schwänzchen aus der Stirn, wie der gemeinnützige Verein "Mac's Mission" aus Jackson auf seiner Facebook-Seite schreibt. Auf Fotos ist der karamellbraune Welpe mit der ungewöhnlich langen und dünnen Ausstülpung zu sehen. Der Hund, vermutlich ein Dackel-Mischling, sei gefunden worden, er wurde wahrscheinlich ausgesetzt. Aus welchen Verhältnissen das Tier stammt, sei nicht bekannt.


Extra-Schwänzchen kann nicht wedeln

Mit dem Schwänzchen könne der Welpe nicht wedeln, schreibt der Verein weiter. Röntgenaufnahmen zeigten, dass er nicht mit seinem Skelett verbunden sei. Er störe das Hundebaby nicht, deshalb solle das kleine Extra auch nicht entfernt werden. "Er wirkt total gesund", heißt es weiter auf Facebook.


Hunderte Adoptionsangebote für Narwhal

Die Hundeschutzorganisation nannte den Neuzugang Narwhal – nach dem gleichnamigen Wal mit meterlangen Stoßzahn, der an ein Einhorn erinnert. Narwhal, der "wie ein Einhorn" aussehen, hat inzwischen Tausende Fans online und hunderte Adoptionsangebote, schreibt die NGO weiter.

"Er ist wundervoll, absolut schön. Ich würde ihn liebend gerne adoptieren, er ist wahrlich einzigartig!", schwärmt eine Facebook-Kommentatorin. Ein anderer ergänzt: "Das Wichtigste ist, dass er gesund ist – mit all seinen Besonderheiten."

Die Schauspieler Zach Braff ("Scrubs") und Mark Hamill ("Star Wars") verbreiteten Fotos des Kleinen auf Twitter. Die Gründerin von Mac's Mission Tierrettung, Rochelle Steffen, schrieb, sie schätze die globale Aufmerksamkeit für gerettete Hunde allgemein und Hunde mit Fehlbildungen im Besonderen:


Solche Fehlbildungen gebe es bei Tieren immer wieder, sagte eine Sprecherin der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz aus dem niedersächsischen Bramsche. Bei dem Fortsatz handele es sich medizinisch gesehen nicht um einen Schwanz. Es dürfte eher eine Art Hautfortsatz sein, der in diesem speziellen Fall aussieht wie ein Schwanz.

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