Farid Bang und Kollegah : Was das Auschwitz-Komitee zum Skandalrapper-Besuch sagt

Kollegah (links) und Farid Bang (rechts) bei ihrem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Foto: picture alliance/Bernd Oertwig/Iak/Internationales Auschwitz Komitee/dpa
Kollegah (links) und Farid Bang (rechts) bei ihrem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Foto: picture alliance/Bernd Oertwig/Iak/Internationales Auschwitz Komitee/dpa

Nach Antisemitismus-Vorwürfen gegen die beiden Skandalrapper, reisten Farid Bang und Kollegah privat nach Auschwitz.

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08. Juni 2018, 16:46 Uhr

Hamburg | Es sollte ein "Fortbildungskurs in Sachen Menschlichkeit" werden. So hatte der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, Christoph Heubner, die Einladung in die KZ-Gedenkstätte Auschwitz genannt. Der Impuls dazu kam allerdings von Marius Müller Westernhagen.

Am Donnerstag folgten Farid Bang und Kollegah dieser Einladung tatsächlich – allerdings ohne großen Presserummel und vorhergehende Anmeldung. Heubner lobte den Besuch der beiden Skandalrapper: "Für die Auschwitz-Überlebenden ist der Besuch der Rapper eine Genugtuung und auch eine Geste an ihre jungen Fans, dass Hass, Menschenverachtung und Antisemitismus in keiner Kunst einen Platz haben sollten."

Außerdem, so Heubner, sei es gut, dass Kollegah und Farid Bang die Konfrontation und Begegnung mit der Geschichte von Auschwitz und mit sich selbst gesucht hätten.


Allerdings gab es auch weniger ernst gemeinte Reaktionen in den sozialen Medien, wie dieses Beispiel belegt:

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