Fahrt in Rosenmontagsumzug : Gewalttat von Volkmarsen: Zahl der Verletzten steigt auf 89

Die Reste eines Handziehwagens zeugen von der Wucht mit der das Auto in die Menschengruppe fuhr.
Die Reste eines Handziehwagens zeugen von der Wucht mit der das Auto in die Menschengruppe fuhr.

Das Motiv ist immer noch ungeklärt. Derweil melden sich immer noch Verletzte bei der Polizei.

von
01. März 2020, 11:50 Uhr

Volkmarsen/Kassel | Knapp eine Woche nach der Gewalttat an Rosenmontag im nordhessischen Volkmarsen hat sich die Zahl der Opfer erneut erhöht – auf 89. "Es werden fast stündlich immer noch mehr", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Kassel. Viele bemerkten erst jetzt die psychischen Folgen der Tat oder hätten sich über Schmerzen zunächst keine größeren Gedanken gemacht.

Ein Auto war am Rosenmontag in eine Menschenmenge gefahren. Dutzende Fastnachtsbesucher wurden verletzt, darunter auch mindestens 20 Kinder. Zunächst war von rund 60 Verletzten ausgegangen worden. Der Fahrer, ein 29-jähriger Deutscher, soll das Auto absichtlich in die Menge gesteuert haben. Er sitzt wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Sein Motiv ist auch am Sonntag noch unklar.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen