Von Beobachtern gefilmt : Video aufgetaucht: Das machte Greta Thunberg wirklich im ICE nach Hamburg

Greta Thunberg reiste auf dem Heimweg nach Schweden in Deutschland mit dem Zug. Foto: Paul White/AP/dpa
Greta Thunberg reiste auf dem Heimweg nach Schweden in Deutschland mit dem Zug. Foto: Paul White/AP/dpa

Eine Videoaufnahme zeigt die Umweltaktivistin in einem deutschen ICE. Thunberg wundert sich über die Berichterstattung.

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16. Dezember 2019, 18:11 Uhr

Berlin | Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat sich verwundert über die breite Medien-Berichterstattung zu ihrem Foto aus einem ICE geäußert. "Überraschenderweise scheinen die Medien stärker an Zugfahrten eines Teenagers interessiert zu sein als an der Tatsache, dass die #COP25 (Klimakonferenz) gescheitert ist", twitterte die 16-Jährige am Montagabend.

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Twitter-Post von Thunberg: Echt oder Fake?

Am Samstag hatte Thunberg bei Twitter ein Foto gepostet, das sie auf dem Boden sitzend zwischen Koffern in einem ICE zeigt. Dazu hatte sie geschrieben: "In überfüllten Zügen durch Deutschland. Und ich bin endlich auf dem Heimweg!". Die 16-Jährige war nach monatelanger Reise auf dem Rückweg nach Schweden. Daraufhin war in Medien und den sozialen Medien eine Debatte darüber entbrannt, ob das Foto echt ist.

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Am Montagabend verwies sie auf ein Video, das die schwedische Zeitung "Dagens Nyheter" am Montag veröffentlicht hatte. Da es nun aber Verschwörungstheorien gebe, könne man in dem Video sehen, was genau passiert sei. "Manchmal ist es eine glückliche Fügung, dass du mit Journalisten reist, die eine Geschichte bestätigen können...", twitterte sie.

In der 22-sekündigen Aufnahme, sieht man Greta Thunberg in einem überfüllten ICE neben Gepäckstücken und anderen Fahrgästen auf dem Boden sitzen. Das Video wurde laut Zeitung von Mitgliedern des "Dagens Nyheter"-Teams aufgenommen, das Thunberg auf der Zugfahrt begleitete.

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In einem Facebook-Post wurde behauptet, das Foto sei ein "Fake" und "eine glatte Lüge", denn Greta Thunberg habe nach Angaben der Bahn einen Sitzplatz gehabt. Die Bahn teilte später mit, Greta sei zwischen Kassel und Hamburg in der Ersten Klasse gereist. Thunberg erklärte daraufhin, ihr Zug von Basel aus sei ausgefallen, deshalb habe sie im Anschluss in zwei verschiedenen Zügen auf dem Boden gesessen. Hinter Göttingen habe sie schließlich einen Sitzplatz erhalten.

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