Ein Bild mit viel Symbolik? : Verrottet: Von Trump und Macron gepflanzte Eiche ist tot

Emmanuel Macron (r.) und Donald Trump beim Einpflanzen der Eiche im Jahr 2018.
Emmanuel Macron (r.) und Donald Trump beim Einpflanzen der Eiche im Jahr 2018.

Die ursprünglich gedachte Symbolik hinter der gemeinsamen Pflanzung erwies sich jetzt als Eigentor.

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10. Juni 2019, 15:45 Uhr

Washington | Es steht vielleicht symbolisch für die kriselnden Beziehungen zwischen den USA und den Europäern: Eine im vergangenen Jahr von US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Garten des Weißen Hauses gepflanzte Eiche ist tot. Das verlautete aus diplomatischen Kreisen.

Baum stammte aus einem nordfranzösischen Wald

Macron hatte die junge Eiche im April 2018 als Gastgeschenk zu einem Staatsbesuch in Washington mitgebracht. Der Baum wies symbolisch auf die engen historischen Beziehungen beider Länder hin: Er stammte aus einem nordfranzösischen Wald, in dem im Ersten Weltkrieg mehr als 2000 US-Soldaten im Kampf gegen die Deutschen getötet worden waren.

Trump und Macron pflanzten den Setzling im Garten des Weißen Hauses. Das Foto von der gemeinsamen Gartenarbeit sollte sinnbildlich für die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Präsidenten stehen. Macron galt als der europäische Staatschef mit dem vielleicht besten Zugang zum US-Präsidenten.

Zunächst in Quarantäne

Dann wurde der Baum aber wieder ausgegraben: Er musste zunächst, wie bei eingeführten Pflanzen in den USA üblich, in Quarantäne genommen werden. Die Eiche sollte zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingepflanzt werden.

Dazu kam es aber nicht. Wie jetzt bekannt wurde, starb der Baum während der Quarantäne.

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