Polizei : "Sperrt Papa ein": Vater fährt bei Rot über die Ampel – Sohn wählt Notruf

Zwei Mal sei sein Vater über eine rote Ampel gefahren, berichtete der Fünfjährige der Polizei.
Zwei Mal sei sein Vater über eine rote Ampel gefahren, berichtete der Fünfjährige der Polizei.

Weil sein Vater angeblich bei Rot über die Ampel gefahren war, wählte ein Fünfjähriger den Notruf: "Sperrt Papa ein".

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06. August 2019, 07:02 Uhr

Würzburg | Wenn das mal nicht das Vater-Sohn-Verhältnis länger belasten wird: Weil sein Papa angeblich bei Rot über die Ampel gefahren ist, hat ihn sein fünfjähriger Sohn per Notruf 110 bei der Polizei angezeigt.

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Wie die Beamten am Montag mitteilten, ging der Notruf am Freitag bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. Zunächst war kurz eine Kinderstimme zu hören, dann wurde wieder aufgelegt. Der Beamte an der Notrufannahme rief die Nummer umgehend zurück. Daraufhin nahm der Vater das Telefon ab und entschuldigte sich zunächst für die Benutzung des Notrufes durch seinen Sohn. Schließlich reichte er aber den Hörer an seinen Sohn weiter.

Der Fünfjährige berichtete in vorwurfsvollem Ton, dass sein Vater "zwei Mal über eine rote Ampel gefahren sei und die Polizei ihn deshalb einsperren solle", hieß es im Polizeibericht. Nach gutem Zureden des Beamten bestand der Knirps aber nicht mehr darauf, dass die Polizei einen Streifenwagen schicken sollte.

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