Ermittlungen der Staatsanwaltschaft : Politiker entsetzt: Unbekannte knüpfen Thunberg-Puppe an Brücke auf

Politikvertreter reagierten entsetzt auf die gegen die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg gerichtete Drohung.
Politikvertreter reagierten entsetzt auf die gegen die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg gerichtete Drohung.

Die italienische Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen schwerer Drohungen ein, Politiker reagierten entsetzt.

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07. Oktober 2019, 15:23 Uhr

Rom | Unbekannte haben in Rom eine der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg ähnelnde Puppe an einer Brücke aufgehängt. Die Staatsanwaltschaft in Italiens Hauptstadt leitete Ermittlungen wegen schwerwiegender Drohungen ein, wie italienische Medien am Montag berichteten.

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In den sozialen Medien kursierten Fotos von der am Geländer einer Brücke aufgehängten Puppe mit der Aufschrift "Greta is your God" (Greta ist euer Gott). Wie die 16-jährige Klimaschutzaktivisten trug die Puppe zwei geflochtene Zöpfe.

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Politikvertreter reagierten entsetzt auf die gegen Thunberg gerichtete Drohung. Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi forderte die Bewohner zur "Solidarität" mit Thunbergs Familie auf. Der Chef der italienischen Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, verurteilte die "makabere Gewalt" der Autoren der Aktion. Diese seien unfähig, "Ideen, mit denen sie nicht übereinstimmen, zu respektieren".

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Thunberg ist das Gesicht der weltweiten Jugendbewegung "Fridays for Future", die sich für mehr Klimaschutz einsetzt. Zum Abschluss der von der jungen Schwedin initiierten Klimaschutz-Woche gingen Ende September eine halbe Million Italiener auf die Straße.

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