Trauer um große Persönlichkeiten : Diese Prominenten sind im Jahr 2020 gestorben

Auch in diesem Jahr nehmen wir Abschied von bekannten Persönlichkeiten.
Auch in diesem Jahr nehmen wir Abschied von bekannten Persönlichkeiten.

Welche Musiker, Schauspieler, Sportler und andere Berühmtheiten starben im Jahr 2020? Hier finden Sie einen Überblick.

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05. Juni 2020, 10:52 Uhr

Berlin | Eine chronologische Übersicht der prominenten Todesfälle 2020:

The Sweet-Bassist Steve Priest (5. Juni)

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dpa/Peter Jordan


Der britische Rockmusiker Steve Priest ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Der Mitbegründer und Bassist der Glamrock-Band The Sweet ("Ballroom Blitz"), der am 23. Februar 1948 in London geboren wurde, lebte zuletzt in Los Angeles. Unter dem Namen Steve Priest & The Sweet tourte er durch die USA. In den 70er Jahren wurde die Band mit Hits wie "Teenage Rampage", "Blockbuster" und "Fox On The Run" und mit extravaganten Bühnenoutfits weltberühmt.

Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals (2. Juni)

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imago images/STAR-MEDIA


Der Schlagersänger Werner Böhm ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Seine größten Erfolge verzeichnete er mit seiner Kunstfigur Gottlieb Wendehals in den 1980er-Jahren, mit Polonäse Blankenese hatte er 1981 einen Nummer-eins-Hit.

Aktionskünstler Christo (31. Mai)

Christo.
Britta Pedersen/dpa
Christo.


Der Künstler Christo, der vor 25 Jahren auch das Reichstagsgebäude in Berlin verhüllte, ist tot. Er starb in New York im Alter von 84 Jahren. Mit seiner Ehefrau bildete Christo das Duo Christo und Jeanne-Claude. Auch nach Jeanne-Claudes Tod im November 2009 blieb Christo künstlerisch aktiv. Am 13. Juni wäre er 85 Jahre alt geworden.

Ältester Mann der Welt: Bob Weighton (28. Mai)

Bob Weighton.
dpa/Steve Parsons
Bob Weighton.


Der offiziell älteste Mann der Welt ist mit 112 Jahren in Großbritannien gestorben. Der frühere Lehrer und Ingenieur Bob Weighton aus dem Städtchen Alton war für sein hohes Alter noch relativ rüstig. "Er starb am Donnerstag friedlich im Schlaf an seinem Krebs", teilte seine Familie mit. Der Senior lebte nach Angaben des Guinness Buch der Rekorde in einem Altersheim für betreutes Wohnen. Er hatte eine große Familie: drei Kinder, von den noch zwei leben, zehn Enkel und 25 Urenkel. "Ich habe das Leben so genommen, wie es kam", sagte Weighton einmal in einem Video. Er musste mehrmals operiert werden, etwa an der Hüfte, und habe auch Malaria gehabt. "Ich habe überlebt – hier bin ich."

Schauspielerin Irm Hermann (26. Mai)

Irm Hermann.
picture alliance/dpa/Gregor Fischer
Irm Hermann.


Im Alter von 77 Jahren starb Irm Hermann nach kurzer, schwerer Krankheit. Die Schauspielerin wurde MItte der 60er Jahre als Mitglied der Fassbinder-Familie zum Star. In Filmen wie "Händler der vier Jahreszeiten" oder "Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel" perfektionierte sie den Rollentypus der schmallippigen Kleinbürgerin. Später erweiterte sie ihr Spektrum und zeigte sich an der Seite von Loriot oder in der "Fack ju Göhte"-Reihe als hintersinnige Komikerin.

Schauspielerin Renate Krößner (25. Mai)

Renate Krößner.
imago images/Future Image
Renate Krößner.


Die Schauspielerin Renate Krößner, die mit "Solo Sunny" einen der großen Erfolge des DDR-Films feierte, ist tot. Krößner starb im Alter von 75 Jahren in Blankenfelde bei Berlin. Als Ingrid "Sunny" Sommer spielte sie 1980 in Konrad Wolfs "Solo Sunny" eine aufstrebende Jazz-Sängerin, die an den Widerständen einer von Männern dominierten Gesellschaft scheitert. Dafür bekam sie im selben Jahr den Silbernen Bären der Berlinale als beste Darstellerin.

Theaterautor Rolf Hochhuth (13. Mai)

Rolf Hochhuth.
dpa/Britta Pedersen
Rolf Hochhuth.


Mit seinem Vatikan-Drama "Der Stellvertreter" hat Rolf Hochhuth Theatergeschichte geschrieben. Das Stück, das dem Papst eine Mitschuld am Holocaust gibt, löste 1963 einen beispiellosen Skandal aus – und wurde zum Welterfolg. Mit 89 Jahren ist der Autor nun in Berlin gestorben – einer der wichtigsten, aber auch umstrittensten deutschen Dramatiker der Nachkriegszeit. Bis ins hohe Alter hat er nur wenig von seiner notorischen Kampfeslust verloren.

Michel Piccoli (12. Mai)

Michel Piccoli.
imago images/Belga
Michel Piccoli.


Die französische Schauspiel-Legende Michel Piccoli starb im Alter von 94 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Mehr als 60 Jahre stand Michel Piccoli vor der Kamera und auf der Bühne. Er hat in mehr als 220 Filmen mitgewirkt, darunter in Klassikern wie "Tagebuch einer Kammerzofe", "Der diskrete Charme der Bourgeoisie" und "Das große Fressen". Er hat mit allen Großen des Weltkinos gespielt und gedreht. Regisseure wie Alfred Hitchcock, Luis Buñuel, Jean-Luc Godard, Claude Sautet und Costa-Gavras holten ihn vor die Kamera. Zu seinen Partnerinnen gehörten berühmte Leinwandstars wie Brigitte Bardot, Catherine Deneuve, Sophia Loren, Jeanne Moreau und Ornella Muti. Häufig trat er an der Seite von Romy Schneider auf.

Beatles-Fotografin Astrid Kirchherr (12. Mai)

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Ulrich Perrey/dpa


Die Beatles-Fotografin Astrid Kirchherr ist in Hamburg gestorben. Sie starb am 12. Mai 2020 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren, wie der Fotograf Kai-Uwe Franz, ein enger Vertrauter der Künstlerin, am Freitagabend sagte. In der kommenden Woche wäre Kirchherr 82 geworden. Sie wurde bekannt, weil sie die Beatles in den 1960er Jahren fotografierte.

"King of Queens"-Star Jerry Stiller (11. Mai)

Jerry Stiller.
dpa/Prommer
Jerry Stiller.


Der aus US-Sitcoms bekannte Schauspieler Jerry Stiller starb im Alter von 92- Jahren eines natürlichen Todes. Das gab sein Sohn Ben Stiller (54) bekannt. Jerry Stiller ist vor allem durch seine Rolle in der Sitcom "King of Queens" (1998-2007) bekannt und war auch in der 90er-Jahre-Serie "Seinfeld" häufig zu sehen. Er wirkte aber auch in etlichen Kinofilmen mit, darunter "Zoolander" (2001), "Airport 2" und "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" (beide 1974).

Sänger Little Richard (9.Mai)

Little Richard
imago images/MediaPunch
Little Richard


Der Rock'n'Roll-Pionier Little Richard starb am 9. Mai. Der amerikanische Musiker ("Tutti Frutti") wurde 87 Jahre alt. Stars wie Elvis Presley, die Beatles, Tina Turner, Prince, Mick Jagger, Rod Stewart, David Bowie, Elton John, Bob Dylan und Freddie Mercury bis hin zu Bruno Mars gaben Little Richard als ihr musikalisches Idol an.

Angeschlagen lebte er zurückgezogen im US-Bundesstaat Tennessee. Little Richard wurde 1955 mit seinem längst legendären Song "Tutti Frutti" vom unbekannten Musiker zum Superstar und legte den Grundstein zum Rock'n'Roll. Das Lied habe "eine neue Ära der Musik" eingeleitet, heißt es sogar in der US-Nationalbibliothek.

Nach "Tutti Frutti" veröffentlicht er in den Jahren darauf Songs wie 2Good Golly, Miss Molly" und "Lucille", die von Stars wie Elvis Presley gecovert und weiterentwickelt werden. Der offen bisexuelle "Gott des Rock'n'Roll" tourte durch die Vereinigten Staaten und feierte wilde Partys mit Männern, Frauen und Alkohol.

Magier Roy Horn (8. Mai)

Roy Horn
Foto: Jeff Bottari/AP/dpa
Roy Horn


Der als Teil des Duos "Siegfried und Roy" bekannt gewordene Magier Roy Horn ist an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der deutschstämmige Magier starb im Alter von 75 Jahren in einem Krankenhaus in Las Vegas, wie US-Medien am 8. Mai unter Berufung auf Horns Sprecher berichteten. Horn war zuvor positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden.

Horn und sein langjähriger Partner Siegfried Fischbacher wurden für ihre Auftritte mit wilden Tieren weltbekannt. Nach einem schweren Unfall bei einer Show in Las Vegas 2003 zog sich Horn aus der Öffentlichkeit zurück. Ein weißer Tiger hatte Horn auf der Bühne schwer verletzt.

"Heute hat die Welt einen der großen Magier verloren, und ich meinen besten Freund", erklärte Fischbacher laut US-Medien. Einen Siegfried ohne Roy hätte es nie gegeben, "und keinen Roy ohne Siegfried", erklärte Fischbacher demnach weiter.


Musiker Florian Schneider-Esleben (6. Mai/Ende April)

Florian Schneider-Esleben.
imago images / Stefan M Prager
Florian Schneider-Esleben.


Florian Schneider-Esleben, Mitbegründer der legendären Gruppe Kraftwerk, ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Das gab das Musikunternehmen Sony am 6. Mai in Berlin unter Berufung auf Kraftwerk-Gründer Ralf Hütter bekannt. Schneider-Esleben sei bereits Ende April nach kurzer Krebserkrankung in Düsseldorf bei seiner Familie gestorben. Die Zusammenarbeit von Schneider und Hütter begann 1968 mit dem Musikprojekt „Organisation". 1970 gründeten sie das berühmte Kling-Klang-Studio in Düsseldorf und starteten Kraftwerk. Schneider-Esleben, Sohn des berühmten Architekten der Nachkriegsmoderne Paul Schneider-Esleben, ist damit einer der Pioniere der elektronischen Musik. Er war an den wegweisenden Kraftwerk-Alben Autobahn (1974), Radio-Aktivität (1975), Trans Europa Express (1977), Die Mensch-Maschine (1978) und Tour De France (2003) beteiligt. Ende 2008 verließ er die Gruppe im Alter von 61 Jahren.

Moderatorin Sabine Zimmermann (1. Mai)

Sabine Zimmermann neben ihrem Adoptivvater Eduard Zimmermann.
Hermann Roth/ZDF/dpa
Sabine Zimmermann neben ihrem Adoptivvater Eduard Zimmermann.


Die frühere Co-Moderatorin der ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY... ungelöst", Sabine Zimmermann, ist tot. Sie sei am Freitag im Alter von 68 Jahren in München gestorben, teilte das ZDF am Montag mit. Zimmermann war 14 Jahre lang von 1987 bis 2001 – "Aktenzeichen"-Co-Moderatorin, darunter zehn Jahre an der Seite ihres Adoptivvaters Eduard Zimmermann (1929-2009), der das Format 1967 ins Leben gerufen hatte. Später moderierte sie neben Butz Peters. Sabine Zimmermann, die am 22. Juli 1951 in Hannover geboren worden war, war von 1998 bis 2001 auch die Moderation der Präventionssendung "Vorsicht, Falle!". Danach konzentrierte sie sich auf die Arbeit hinter den Kulissen: Bis 2011 war sie noch Produktionsleiterin von "Aktenzeichen XY... ungelöst".

Schauspieler Sam Lloyd (30. April)

Sam Lloyd
Mary Evans
Sam Lloyd


Der US-Serienschauspieler Sam Lloyd ist im Alter von 56 Jahren in Los Angeles an Krebs gestorben. Lloyd hatte im Januar 2019 kurz nach der Geburt seines ersten Sohnes die Krebsdiagnose erhalten. Nach einer kurzzeitigen Verbesserung seines Zustands hatte Ende des vergangenen Jahres ein Medikament nicht mehr angeschlagen. Lloyd hatte dann zwei Monate im Koma gelegen, heißt es auf der von "Scrubs"-Produzent Tim Hobert ins Leben gerufenen Spendenseite. Bekannt wurde Lloyd als zerstreuter Anwalt Ted Buckland in fast 100 Folgen der Krankenhaus-Comedy "Scrubs", aber Lloyd spielte auch in anderen Serien wie "Desperate Housewives" und Filmen wie "Galaxy Quest" und "Flubber".

Bollywood-Schauspieler Irrfan Khan (29. April)

Er spielte Rollen in Bollywood- und Hollywood-Filmen wie "Slumdog Millionär" und "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger": Irrfan Khan ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Er starb an Komplikationen nach einer Infektion des Dickdarms. 2018 wurde bei Khan Krebs festgestellt und er ließ sich länger in London behandeln. Doch im vergangenen Jahr kehrte er zurück zur Arbeit. Khan galt als einer der besten indischen Schauspieler und war bekannt dafür, mit einem Zucken seiner Augenbrauen oder einer Augenbewegung ein breites Spektrum an Emotionen zu zeigen.

Irrfan Khan.
AFP/Philippe Lopez
Irrfan Khan.


Schauspieler Ron Holzschuh (27. April)

Der Fernsehserien-Darsteller Ron Holzschuh ist tot. Der 50-Jährige starb nach kurzer schwerer Krankheit. Seit 2019 spielte der in Zwickau geborene Darsteller nach Ufa-Angaben für die RTL-Serie "Alles was zählt" (AWZ) die Rolle des Niclas Nadolny.

Ron Holzschuh.
imago images/Sven Simon
Ron Holzschuh.


CDU-Sozialpolitiker Norbert Blüm (24. April)

Norbert Blüm
imago images/Müller-Stauffenberg
Norbert Blüm


Der langjährige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) starb in der Nacht zum 24. April, wie der CDU-Arbeitnehmerflügel mitteilte. Blüm wurde 84 Jahre alt. Er war während der gesamten gesamten Regierungszeit der christlich-liberalen Koalition unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.

Dem Bundestag gehörte Blüm von 1972 bis 1981 sowie von 1983 bis 2002 an. Zu seinen wichtigsten Betätigungsgebieten während seiner Amtszeit als Minister gehörte die Rentenpolitik – in Erinnerung geblieben ist insbesondere sein Spruch "Die Rente ist sicher." In den vergangenen Jahren machte Blüm Schlagzeilen durch sein Engagement für Flüchtlinge. Er warnte, Europa müsse wegen der Flüchtlingspolitik "moralische Insolvenz" anmelden.

"Tatort"-Schauspieler Leon Boden (18. April)

Leon Boden.
imago images/Sven Simon
Leon Boden.


Der bekannte Schauspieler und Synchronsprecher Leon Boden ist im Alter von 61 Jahren überraschend gestorben. Er lieh Hollywoodstars wie Denzel Washington oder Jason Statham seine Stimme: Der Schauspieler und Synchronsprecher Leon Boden ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Das bestätigten die Agenturen Stimmgerecht und Media-Paten am Mittwoch in Berlin unter Berufung auf sein persönliches Umfeld. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

TV-Journalist Ulrich Kienzle (16. April)

Ulrich Kienzle.
Horst Galuschka/dpa
Ulrich Kienzle.


Der Journalist Ulrich Kienzle ist tot. Er starb am Donnerstag, 16. April 2020, im Alter von 83 Jahren. Das berichtet das ZDF. Bekannt wurde er unter anderem als Moderator des "auslandsjournal" und des ZDF-Politmagazins "Frontal" in den 1990er Jahren. Kienzle wurde 83 Jahre alt.

Schauspieler Brian Dennehy (15. April)

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dpa/ Richard Drew


Der amerikanische Schauspieler Brian Dennehy, der an der Seite von Sylvester Stallone durch den Film "Rambo" bekannt wurde, ist tot. Er starb nach Angaben seiner Tochter Mittwochnacht (Ortszeit) eines natürlichen Todes im US-Staat Connecticut. Dennehy wurde 81 Jahre alt. Der Schauspieler, der in den 70er und 80er Jahren in Fernseh-Serien wie "Kojak", "Dallas" und "Der Denver-Clan" Auftritte hatte, wurde im Kino durch seine Rolle als Sheriff Will Teasle in dem Actionfilm "Rambo" (1982) bekannt.


Ehemaliger Basketball-Profi Sascha Hupmann (Ostern)

Sascha Hupmann.
imago images/Camera 4
Sascha Hupmann.


Der deutsche Basketball trauert um den früheren Nationalspieler Sascha Hupmann. Der ehemalige Center starb im Alter von 49 Jahren, wie seine frühere Universität in Evansville im US-Bundesstaat Indiana unter Berufung auf die Familie am Oster-Wochenende mitteilte. Hupmann absolvierte 67 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft und nahm unter anderem an der Weltmeisterschaft 1994 teil. Er besuchte das College in Evansville und spielte in seiner Profizeit unter anderen für die TVG Trier, Bayer Leverkusen, Alba Berlin und in Griechenland.

Ehemaliger Formel-1-Pilot Sir Stirling Moss (12. April)

Sir Stirling Moss. Foto: imago images/GEPA pictures
imago images/GEPA pictures
Sir Stirling Moss. Foto: imago images/GEPA pictures


Die britische Motorsportlegende Sir Stirling Moss ist am 12. April gestorben. Seine Frau Lady Moss sagte nach Angaben der englischen Zeitung "Daily Mail": "Er starb, wie er gelebt hat: wundervoll aussehend." Der frühere Formel-1-Pilot starb den Angaben zufolge am Sonntag im Alter von 90 Jahren. "Sir Stirling, wir werden dich vermissen", schrieb das Mercedes-Team über seinen ehemaligen Piloten. Moss galt als einer der besten Piloten in der Königsklasse des Motorsports, doch die verdiente Krönung als Weltmeister blieb dem PS-Ritter versagt. Viermal wurde der in London geborene Fahrer WM-Zweiter, dreimal Dritter.

US-Folksänger John Prine (7. April)

John Prine. Foto: imago/ZUMA Press/Patrick Fallon
John Prine. Foto: imago/ZUMA Press/Patrick Fallon


Der legendäre US-Country- und Folkmusiker John Prine ist an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der Sänger und Komponist erlag im Alter von 73 Jahren Komplikationen nach der Infektion. Prine galt eines der einflussreichsten Songschreiber seiner Generation – nicht nur in der Country- und Folkszene. Seine Texte zeichneten sich oft durch poetische Qualität aus. Folk- und Rock-Superstar Bob Dylan bezeichnete Prine als einen seiner liebsten Songwriter. Der Country-Star, der in der Vergangenheit eine Krebserkrankung überstanden hatte, war im Februar bei der Grammy-Verleihung mit einem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.

Schauspielerin Honor Blackman (5. April)

Honor Blackman. Foto: imago images/Mary Evans/Allstar/Mark Liley
Honor Blackman. Foto: imago images/Mary Evans/Allstar/Mark Liley


Die britische Schauspielerin Honor Blackman wrude in den 60er-Jahren durch ihre Rolle der Pussy Galore in dem James-Bond-Film "Goldfinger" weltbekannt. Blackman sei in ihrem Haus in Sussex im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder eines natürlichen Todes gestorben, hieß es. Die gebürtige Londonerin wurde 94 Jahre alt. Vor "Bond" war Blackman einem breiteren Publikum durch die britische TV-Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" bekannt geworden, in der sie neben Patrick Macnee spielte.

Abenteurer und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg (1. April)

Rüdiger Nehberg. Foto: dpa/Axel Heimken
Rüdiger Nehberg. Foto: dpa/Axel Heimken


Der Survival-Pionier und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg starb im Alter von 84 Jahren, wie seine Frau mitteilte. "Wir trauern", stand im Internetauftritt von Nehbergs Verein Target. Nehberg hatte mit seinen spektakulären Aktionen als Überlebenskünstler auf dem Atlantik, im Dschungel und in der Wüste immer wieder für Aufsehen gesorgt. Die Aufmerksamkeit nutzte er, um sich für bedrohte Völker zu engagieren.

Musiker Allan Mirrell (29. März)

Foto: imago images/ZUMA Press
imago images/ZUMA Press
Foto: imago images/ZUMA Press


Der US-Musiker Alan Merrill, Autor des Hitsongs "I Love Rock 'n' Roll", ist im Alter von 69 Jahren nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Laut seiner Tochter habe er gerade an einem neuen Album gearbeitet. Merrill hatte "I Love Rock 'n' Roll" 1975 als Mitglied der Band Arrows geschrieben. 1982 veröffentlichte die Sängerin Joan Jett ein Cover des Songs, das weltweit zum Erfolg wurde.

Schauspielerin, Autorin und Politikerin Barbara Rütting (28. März)

Barbara Rütting. Foto: dpa/Daniel Peter
Barbara Rütting. Foto: dpa/Daniel Peter


Barbara Rütting starb im Alter von 92 Jahren im Kreise ihrer engsten Freunde in Marktheidenfeld. Rütting spielte in 45 Kino- und Fernsehfilmen mit. Legendär ist ihre Rolle als "Geierwally" in dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1956. Mit Gesundheitsratgebern und Kochbüchern für Vollwertküche erlebte sie eine zweite erfolgreiche Karriere – Rütting gilt als Wegbereiterin der vegetarischen Ernährung in Deutschland. Um gesellschaftspolitisch etwas zu bewirken, engagierte sie sich bis ins hohe Alter auch in der Politik: Erst bei den Grünen, für die sie sechs Jahre im bayerischen Landtag saß und zuletzt bei der V-Partei3 (V-Partei).

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (28. März)

Foto: dpa/Boris Roessler
dpa/Boris Roessler
Foto: dpa/Boris Roessler


Die Leiche des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer (CDU) wurde in Hochheim im Main-Taunus-Kreis an einer ICE-Strecke entdeckt, teilte die Polizei mit. "Aufgrund der Gesamtumstände" gingen die Ermittler von einem Suizid aus, hieß es in einer Presseerklärung.

Der promovierte Jurist wurde als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gehandelt, sollte dieser bei den Landtagswahlen 2023 nicht wieder antreten.

Asterix-Zeichner Albert Uderzo (24. März)

Der französische Zeichner Albert Uderzo, der zusammen mit René Goscinny die pfiffigen Gallier Asterix und Obelix erschuf, ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Er sei im Schlaf in Neuilly, einem Vorort von Paris, an einem Herzinfarkt gestorben. Bereits in den vergangenen Wochen sei er sehr müde gewesen, sagte sein Schwiegersohn Bernard de Choisy.

Foto: dpa/epa belga Walschaerts/BELGA
Foto: dpa/epa belga Walschaerts/BELGA


Country-Sänger Kenny Rogers (20. März)

Der Country- und Popmusiker Kenny Rogers ist am 20. März im Alter von 81 Jahren in Sandy Springs im US-Bundesstaat Georgia gestorben. Die Karriere des US-Sängers von Hits wie "Islands In The Stream", "The Gambler" oder "Lucille" umfasste sechs Jahrzehnte, in denen er "eine unauslöschliche Spur in der Geschichte der amerikanischen Musik hinterlassen" habe, wie die Familie schrieb. Er gewann drei Grammys.

Foto: afp/Suzanne Cordeiro
SUZANNE CORDEIRO
Foto: afp/Suzanne Cordeiro


Schauspieler Max von Sydow (8. März)

Der internationale Filmstar Max von Sydow ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Das teilte die Witwe des französisch-schwedischen Schauspielers mit. Sie verkünde seinen Tod "mit gebrochenem Herzen und unendlicher Trauer und extremen Schmerz", sagte die französische Dokumentar-Filmemacherin. Demnach starb von Sydow am Sonntag, 8. März. Die beiden waren seit 1997 verheiratet, einige Jahre später nahm der Schwede die französische Staatsbürgerschaft an. Der 1929 in Lund geborene von Sydow wirkte in seiner langen Karriere in vielen Horror- und Fantasy-Filmen mit, darunter "Der Exorzist" und "Das siebente Siegel" des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergman. Zuletzt spielte er unter anderem in der Erfolgsserie "Game of Thrones" die Rolle der Dreiäugigen Krähe.

Max von Sydow.
AFP/Barbara Sax
Max von Sydow.


DDR-Schlagerstar Peter Wieland (2. März)

Der einstige DDR-Schlagerstar Peter Wieland ist tot. Wieland sei in der Nacht zu Montag in Berlin im Alter von 89 Jahren gestorben, teilte das Künstlerbüro Show Express Könnern, das den Künstler vertrat, auf Anfrage mit. Wieland gehörte zu den festen Größen in DDR-Fernsehshows wie "Kessel Buntes" und "Da liegt Musike drin", wo er auch zusammen mit Frederic auftrat. Er hatte sie 1966 beim Gesangsunterricht entdeckt und heiratete die Sängerin 1977. Als Duo wurden beide 1981 von Erich Honecker 1981 mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet, zwei Jahre später trennte sich das Paar.

Der deutsche Schlagersänger Peter Wieland ist tot. Foto: imago images/Andreas Weihs
Der deutsche Schlagersänger Peter Wieland ist tot. Foto: imago images/Andreas Weihs


ZDF-Sportreporter Eberhard Figgemeier (1. März)

Der ZDF-Sportreporter Eberhard Figgemeier ist am Sonntag, 1. März, im Alter von 73 Jahren gestorben. Das teilte der Sender mit. Der Sender nannte den Tod "überraschend". Figgemeier hatte unter anderem die "Katastrophe von Heysel" kommentiert. Er war einer der bekanntesten Sport-Journalisten des Zweiten, kommentierte vor allem Fußball, Tennis und Eiskunstlauf. Er war als Programmchef zudem maßgeblich an der Produktion der Olympischen Spiele zwischen 1996 und 2008 beteiligt. Zudem arbeitete er zwischenzeitlich als Leiter des "Aktuellen Sportstudios".

Foto: imago images/Sven Simon
imago images/Sven Simon
Foto: imago images/Sven Simon


Schauspieler Dieter Laser (29. Februar)

Der Schauspieler Dieter Laser ist tot. Das teilte seine Frau Inge Laser der Deutschen Presse-Agentur mit. Dieter Laser starb ab 29. Februar in Berlin. Wenige Tage zuvor, am 17. Februar, war er 78 Jahre alt geworden.

Laser spielte unter anderem mit Hollywood-Stars wie Burt Lancaster, John Malkovich und Glenn Close. 1975 wurde er für die Titelrolle in seinem ersten Kinofilm ("John Glückstadt") mit dem Deutschen Filmpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Zuletzt war der Schauspieler im vergangenen Jahr bei den Bad Hersfelder Theater-Festspielen zu sehen. Dort verkörperte er im Kafka-Klassiker "Der Prozess" (Regie: Joern Hinkel) die Rolle des Advokaten Huld.

Schauspieler Dieter Laser. Foto: Swen Pförtner/dpa
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Schauspieler Dieter Laser. Foto: Swen Pförtner/dpa


Schauspieler und Autor Burkhard Driest (27. Februar)

Der Schauspieler und Autor Burkhard Driest ist tot. Driest sei am Donnerstag nach langer Krankheit in Berlin im Alter von 80 Jahren gestorben, teilte seine Familie am Freitag mit. Der 1939 in Stettin geborene Driest wurde unter anderem als Schauspieler in Filmen von Rainer Werner Fassbinder, Reinhard Hauff sowie in Inszenierungen des Regisseurs Peter Zadek bekannt. Auch als Drehbuch- und Theaterautor machte er sich einen Namen, unter anderem für Filme wie "Endstation Freiheit" und "Falco meets Amadeus".

Der Schriftsteller Burkhard Driest ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Foto: dpa/Uwe Zucchi
dpa/Uwe Zucchi
Der Schriftsteller Burkhard Driest ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Foto: dpa/Uwe Zucchi


Ägyptens Ex-Machthaber Husni Mubarak (25. Februar)

Der frühere ägyptische Staatschef Husni Mubarak starb im Alter von 91 Jahren in einem Militärkrankenhaus in Kairo. Mubarak hatte Ägypten ab 1981 drei Jahrzehnte lang mit harter Hand regiert. Der langjährige Staatschef wurde 2011 während des Arabischen Frühlings gestürzt.

Der "Pharao", wie Mubarak während seiner Amtszeit häufig genannt wurde, war im Oktober 1981 von seinem Posten als Vizepräsident an die Staatsspitze gerückt. Mit einem mächtigen Polizeiapparat und einer Partei nach seinen Vorstellungen festigte Mubarak in den Folgejahren seine Macht. Die Wut über die fehlenden Perspektiven, wirtschaftlichen Stillstand und die politische Unterdrückung entluden sich schließlich Anfang 2011, angeheizt durch die Revolte in Tunesien. Unter dem Druck von Massenprotesten trat Mubarak im Februar 2011 zurück. Er wurde anschließend mehrfach vor Gericht gestellt.

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Regisseur Joseph Vilsmaier (11. Februar)

Der durch eine Vielzahl von Kinofilmen wie "Herbstmilch" oder "Comedian Harmonists" bekannt gewordene Regisseur und Kameramann Joseph Vilsmaier ist tot. Vilsmaier starb am Dienstag im Alter von 81 Jahren friedlich in seinem Zuhause im Beisein seiner Töchter Janina, Theresa und Josefina, wie die Familie mitteilen ließ. Er könne auf ein "glückliches Leben und ein außergewöhnliches Lebenswerk" zurückblicken.

Foto: imago images / Sven Simon
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Schauspieler Kirk Douglas (5. Februar)

Hollywood-Star Kirk Douglas ist mit 103 Jahren gestorben. Sein Sohn, der Schauspieler Michael Douglas, teilte dies am Mittwoch auf Instagram und Facebook mit. Ein Agent des Sohnes bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit der Stellungnahme. Kirk Douglas drehte mehr als 80 Filme, seine berühmteste Rolle war die des Sklavenanführers "Spartacus" in dem gleichnamigen Historienepos.

"Mit großer Trauer verkünden meine Brüder und ich, dass Kirk Douglas uns heute im Alter von 103 Jahren verlassen hat", hieß es in der Mitteilung von Michael Douglas. Für die Welt sei er eine Legende aus dem goldenen Zeitalter des Films gewesen, "aber für mich und meine Brüder Joel und Peter war er einfach Vater".

Foto: dpa/Paul Buck/epa
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Bestseller-Autorin Mary Higgings Clark (31. Januar)

Die amerikanische Krimi-Autorin Mary Higgins Clark, Verfasserin von Dutzenden Bestsellern, starb im Alter von 92 Jahren friedlich im Kreise von Freunden und Familie, teilte ihr Verlag Simon & Schuster auf Twitter mit. "Mit tiefer Trauer nehmen wir von der "Königin der Spannung" Abschied", hieß es in der Mitteilung. Auf der Webseite der Autorin gab ihr Verlagshaus an, dass Higgins in Naples (Florida) gestorben sei.

Ihre Krimis wie "Warte bis du schläfst", "Schrei in der Nacht" oder "Sieh dich nicht um" haben sich millionenfach verkauft und sind zum Teil verfilmt worden. Sie schrieb bis ins hohe Alter. In den letzten Jahren brachte sie Titel wie "Mit deinem letzten Atemzug", "Du bist in meiner Hand" und "Einsam bist du und allein" heraus.

Foto: Mike Derer/AP/dpa
Mike Derer
Foto: Mike Derer/AP/dpa


Schriftsteller Christoph Meckel (30. Januar)

Der Schriftsteller und Grafiker Christoph Meckel starb im Alter von 84 Jahren in Freiburg. Zu Meckels Werk zählen unter anderem 29 Gedichtbände, die 2015 in einer Gesamtausgabe unter dem Titel "Tarnkappe" erschienen. 1980 veröffentlichte er außerdem den autobiografischen Roman "Suchbild". Für sein Schaffen ist er bereits vielfach ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde er mit dem Antiquaria-Preis ausgezeichnet, konnte diesen aber bereits erkrankt nicht mehr entgegennehmen.

Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Julian Stratenschulte
Foto: dpa/Julian Stratenschulte


Basketball-Legende Kobe Bryant (26. Januar)

Der ehemalige Basketball-Superstar Kobe Bryant kam bei einem Hubschrauberabsturz in Kalifornien ums Leben. Insgesamt starben neun Menschen bei dem Unglück, unter ihnen auch Bryants 13 Jahre alte Tochter Gianna. Der ehemalige Spieler der LA Lakers gilt als einer der größten Basketballer der Sportgeschichte. Er war verheiratet und hatte vier Töchter.
Foto: dpa/Larry W. Smith
dpa/Larry W. Smith
Foto: dpa/Larry W. Smith


Autorin Gudrun Pausewang (23. Januar)

Die Schriftstellerin Gudrun Pausewang starb mit 91 Jahren in der Nähe von Bamberg, wie am Freitag bekannt wurde. Pausewang schrieb mehr als 90 Bücher, vor allem Kinder- und Jugendliteratur. Zu ihren bekanntesten Romanen gehören "Die letzten Kinder von Schewenborn" (1983) und "Die Wolke" (1987), in denen sie sich mit den Gefahren der Atomkraft befasst. Zuletzt erschien von ihr 2016 "So war es, als ich klein war: Erinnerungen an meine Kindheit".

Foto: dpa/Arne Dedert
picture alliance / Arne Dedert/dpa
Foto: dpa/Arne Dedert


Komiker Terry Jones (21. Januar)

Der Monty-Python-Star Terry Jones starb am 21. Januar im Alter von 77 Jahren. Der Komiker und Regisseur litt seit Jahren an einer seltenen Form von Demenz. Jones führte bei einigen der beliebtesten Monty-Python-Filme Regie, darunter neben "Das Leben des Brian" auch "Die Ritter der Kokosnuss". In der Fernsehserie "Monty Python's Flying Circus" und den Filmen spielte er zahlreiche Rollen, häufig in Frauenkleidern.

Terry Jones Foto: AFP/MAX NASH
Terry Jones Foto: AFP/MAX NASH


Schauspieler Joseph Hannesschläger (20. Januar)

Der Schauspieler Joseph Hannesschläger ist am 20. Januar im Alter von 57 Jahren gestorben. Der Star aus "Rosenheim Cops" hatte Hannesschläger in mehr als 400 Folgen und drei Fernsehfilmen die Rolle des Kriminalhauptkommissars und Landwirts Korbinian Hofer übernommen.

Joseph Hannesschläger. Foto: imago images/Sven Simon
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Joseph Hannesschläger. Foto: imago images/Sven Simon


Aeronauten-Sänger Olifr M. Guz (19. Januar)

Oliver Maurmann alias Olifr M. Guz, der Frontmann der Schweizer Band "Die Aeronauten", ist am 19. Januar im Alter von 52 Jahren gestorben. Maurmann habe im Krankenhaus fast vier Monate, letztlich vergeblich, auf ein neues Herz gewartet, schrieben die Bandmitglieder. Maurmann trat auch als Solointerpret auf. Der Sender nannte ihn einen "Anti-Held der Schweizer Musik". Er habe die Szene mit poetischem Punk, Pop und Soul bereichert.

Oliver Maurmann alias Olifr M. Guz. Foto: imago images/Hogreve
imago images/Hogreve
Oliver Maurmann alias Olifr M. Guz. Foto: imago images/Hogreve


Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow (15. Januar)

Der Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow starb am 15. Januar im Alter von 34 Jahren. Schmidt-Modrow spielte unter anderem bei der Fernsehserie "Dahoam is Dahoam" als Pfarrer Simon Brandl und in der Telenovela "Sturm der Liebe" als Bertram Liebig mit. Außerdem war er in mehreren Kinofilmen zu sehen, unter anderem in dem Drama "Die Welle" an der Seite von Jürgen Vogel und Frederick Lau.

Ferdinand Schmidt-Modrow. Foto: imago images/Mary Evans
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Ferdinand Schmidt-Modrow. Foto: imago images/Mary Evans


Sophie Kratzer (13. Januar)

Die ehemalige Eishockey-Nationalspielerin Sophie Kratzer starb am 13 Januar im Alter von nur 30 Jahren an einer schweren Krankheit. Die im bayrischen Landshut geborene Kratzer spielte seit 2008 für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, nahm an fünf Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi teil und kam in 149 Länderspielen zum Einsatz.

Bei der WM 2017 in Plymouth (USA) feierte Kratzer den größten deutschen Erfolg der WM-Geschichte mit, als die DEB-Auswahl überraschend ins Halbfinale einzog und den vierten Platz belegte. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem ESC Planegg zum insgesamt siebten Mal deutscher Meister. Für den DEB arbeitete Kratzer zuletzt bei der Organisation der Männer-WM in Köln und Paris mit.

Sophie Kratzer. Foto: imago images/Eibner
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Sophie Kratzer. Foto: imago images/Eibner


Rush-Schlagzeuger Neil Peart (7. Januar)

Der Schlagzeuger Neil Peart ist tot. Peart, der für die kanadische Rock-Band Rush am Schlagzeug saß, sei am 7. Januar im Alter von 67 Jahren in Kalifornien an einem Hirntumor gestorben, berichteten US-Medien am Freitag unter Berufung auf einen Sprecher seiner Familie. Der Schlagzeuger sei bereits am Dienstag einem Krebsleiden erlegen, teilte die Band Rush "mit gebrochenem Herzen und tiefster Traurigkeit" per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Peart habe mehr als drei Jahre lang gegen den Krebs gekämpft.

Neil Peart. Foto: afp
afp
Neil Peart. Foto: afp


Ex-Nationaltorwart Hans Tilkowski (5. Januar)

Der frühere deutsche Fußball-Nationaltorwart und einstige Schlussmann von Borussia Dortmund starb am 5. Januar im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit, wie der BVB unter Berufung auf Tilkowskis Familie am Montag bestätigte. Sein Name ist eng mit dem legendären Wembley-Tor aus dem WM-Finale von 1966 verknüpft.

Hans Tilkowski. Foto: dpa/ Bernd Thissen
dpa/ Bernd Thissen
Hans Tilkowski. Foto: dpa/ Bernd Thissen


Schauspielerin Veronika Fitz (4. Januar)

Die Volksschauspielerin Veronika Fitz starb am 4. Januar nach langer schwerer Krankheit im Kreis ihrer Familie, wie ihre Tochter mitteilte. Fitz wurde 83 Jahre alt. Bekannt wurde die Schauspielerin vor allem durch ihre Hauptrolle in der BR-Serie "Die Hausmeisterin" an der Seite von Helmut Fischer und Ilse Neubauer. Auch in "Forsthaus Falkenau" und "Der Bulle von Tölz" stand sie vor der Kamera.

Veronika Fitz. Foto: dpa/Tobias Hase
dpa/Tobias Hase
Veronika Fitz. Foto: dpa/Tobias Hase


Ex-Freund von Whitney Houstons Tochter, Nick Gordon (1. Januar)

Der ehemalige Lebensgefährte von Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina Brown starb am 1. Januar im Alter von 30 Jahren in Florida. US-Medien berichteten unter Berufung auf Nick Gordons Bruder, dass er nach einer Drogenüberdosis am Neujahrstag starb.

Gordon wurde in einem Zivilprozess für den Tod seiner Ex-Freundin mitverantwortlich gemacht. Die 22-Jährige war im Januar 2015 bewusstlos in einer Badewanne gefunden worden und nach einem halben Jahr im Koma gestorben. Gordon wurde damals zur Zahlung von 36 Millionen Dollar (32 Millionen Euro) Schadenersatz verurteilt. Bobbi Kristina war die Tochter des US-Sängerpaares Whitney Houston und Bobby Brown (50).

Bobbi Kristina Brown und Nick Gordon. Foto: dpa/epa/Paul Buck
dpa/epa/Paul Buck
Bobbi Kristina Brown und Nick Gordon. Foto: dpa/epa/Paul Buck


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